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Wal-Fieber im Bodden hält an

Stralsund Wal-Fieber im Bodden hält an

Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums haben am 24. August den Buckelwal im Greifswalder Bodden gesichtet.

Stralsund. Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums haben am 24. August den Buckelwal im Greifswalder Bodden gesichtet. Bisher waren die Forscher fünf Mal in Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Biosphärenreservat Südost-Rügen auf dem Greifswalder Bodden unterwegs gewesen – bisher ohne Erfolg.

Am Mittwoch konnte der Buckelwal jedoch in einer tiefen Stelle östlich der Insel Vilm kurzzeitig beobachtet werden. So wie von den bisherigen Sichtungen berichtet, war der Wal nur kurz zu sehen und verschwand danach wieder.

„Die langen Tauchzeiten und nur kurzen Oberflächenintervalle sind für Buckelwale untypisch. Buckelwale sind bekannt dafür, dass sie häufig aus dem Wasser springen und an der Wasseroberfläche gut zu sehen sind“, sagt der Kurator für Meeressäugetiere Dr. Michael Dähne. Dazu passen auch die vergleichsweise wenigen Sichtungsmeldungen, die bislang am Deutschen Meeresmuseum eingegangen sind. „Seit dem 26. Juli haben wir 17 Meldungen über Webseiten, Telefon und unsere Sichtungs-App OstSeeTiere erhalten“, so Dähne.

Direktor Dr. Harald Benke, der als Walforscher bereits hunderte von Buckelwalen weltweit beobachten konnte und die kurzen Oberflächenintervalle ebenfalls für außergewöhnlich hält, hofft, dass das Tier seinen Weg aus dem Greifswalder Bodden herausfindet. Buckelwale müssen im Sommer Reserven für den Winter anlegen. Das Tier findet derzeit im Greifswalder Bodden vermutlich genug Nahrung. Ob diese für den langen Winter reicht, sei fraglich.

Das Meeresmuseum bittet weiter um Sichtungsmeldungen, um den Zustand des Wals einschätzen zu können: www.schweinswalsichtung.de oder über die App OstSeeTiere.

OZ

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