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Stralsund „Wasser marsch“ in der Kita Heuweg
Vorpommern Stralsund „Wasser marsch“ in der Kita Heuweg
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00:01 14.04.2016
Erzieherin Maria Böhm, Feuerwehrmann Martin Kleinke, Helmut und Jan Dahnke vom Caravan-Center, Feuerwehrmann Sebastian Gries und Madlen Golchert (v. l.) bestaunen mit den Kita-Knirpsen das Rauchhaus. Fotos (4): Wenke Büssow-Krämer

Aufgeregte Gesichter hinter den Fensterscheiben der Kita Heuweg, als das Löschfahrzeug mit Blaulicht und Sirene auf den Hof einbiegt. Als die Lütten dann selbst mal das Wasser aus der Kübelspritze lassen dürfen, ist der Tag perfekt. Denn dies war zum Glück kein ernster Einsatz, sondern ein Freundschaftsbesuch der Freiwilligen Feuerwehr. „Zwar üben wir regelmäßig den Feueralarm mit Evakuierung“, sagt die stellvertretende Kita-Leiterin Melanie Hoenig. „Doch mit einer ganzen Feuerwoche, wollen wir auch die Nachhaltigkeit gewährleisten.“

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Die Freiwillige Feuerwehr war zu Besuch im Kindergarten und probte mit den Kleinen richtiges Verhalten bei Feuer.

Rund ums Feuer wurden Geschichten vorgelesen, Lieder geübt und gebastelt. Dass die Feuerhelden dann persönlich vorbeischauen, ist wohl der Höhepunkt für die Knirpse. „Einige kamen morgens mit Kostüm und Feuerwehrhelm ausgerüstet in die Kita“, verrät Hoenig. Dann durften die Kleinen auch gleich selbst ran an den Schlauch. „Ich habe Wasser aufgefüllt, gepumpt und gespritzt. Und ich habe auch noch mit der Feuerwehr telefoniert“, berichtet der sechsjährige Erik. Sebastian Gries brachte den Mädchen und Jungen nicht nur die 112 näher, sondern erzählte auch, welche Informationen die Kinder im Notfall sonst noch parat haben müssen.

„Die Kinder sollen einfach mit dem Element Feuer vertraut gemacht werden“, betont die stellvertretende Kita-Leiterin. „Denn es soll ja nicht nur Angst einflößen und mit Gefahr verbunden, sondern kann auch etwas Schönes sein.“ Das kann das gemütliche Osterfeuer bedeuten oder das Kochen und Heizen zu Omas Zeiten.

„Am spannendsten fand ich aber das Rauchhaus“, verrät Erik. Das wurde an diesem Tag vom Caravan-Center Dahnke an die Freiwillige Feuerwehr übergeben und kam bei den Heuweg-Knirpsen erstmals zum Einsatz. „Unser Kollege Toni Schwager ist Mitglied der Feuerwehr und hat uns von solch einem Rauchhaus erzählt. Das hielten wir für eine sinnvolle Investition“, sagt Jan Dahnke. Dies demonstriert anschaulich, wie sich der Qualm bei einem Brand erst von Zimmer zu Zimmer und schließlich die Treppe aufwärts im ganzen Haus verteilt.

Für die Freiwillige Feuerwehr, die mit sieben Kameraden im Einsatz war, zählen solche Besuche schon zur Nachwuchsgewinnung. „Etwa zehn Mal waren wir im letzten Jahr an Kitas unterwegs, zu deren Aufgaben auch die Brandschutzerziehung gehört“, berichtet Wehrführer Andreas Redlich. Ab sechs Jahren können die Kinder dann schon in die Kinderfeuerwehrausbildung gehen. „Dort haben wir zurzeit 28 Kinder, die möglichst bis zum aktiven Dienst bei uns bleiben“, sagt Kinderfeuerwehrwartin Madlen Golchert.

Von Wenke Büssow-Krämer

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