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Weg frei für Fusion der Feuerwehren

Stralsund Weg frei für Fusion der Feuerwehren

Der neue Hauptsitz für den gemeinsamen Verband wird Stralsund. Abgestimmt werden soll am 26. April.

Stralsund. Die Feuerwehrverbände Rügen und Nordvorpommern können nun doch wie geplant fusionieren. Im Rahmen der Kreisgebietsreform ist ein solcher Zusammenschluss notwendig geworden, über die Modalitäten gab es in den letzten Monaten Diskussionen.

Der Feuerwehrverband Nordvorpommern habe bereits vor der Fusion eine Satzung verabschiedet, ohne die Änderungswünsche der Rügener Kameraden zu berücksichtigen, erklärt Rainer Feit, Ehrenmitglied der Rügener Feuerwehr. Bei einem Gespräch mit Landrat Ralf Drescher Ende März konnten allerdings die erhitzten Gemüter beruhigt und strittige Punkte geklärt werden. „Wir sprechen die gleiche Sprache und wollen den Zusammenschluss“, erklärt Daniel Hartlieb, Vorsitzender des Rügener Feuerwehrverbandes. Das Treffen im Landratsamt sei konstruktiv gewesen und habe eine Einigung ergeben, vorgeschlagene Änderungen werden in die Satzung einfließen. Gute Voraussetzung also für den endgültigen Beschluss der Fusion, über den bei einer Sitzung der Verbände am 26. April in Trinwillershagen abgestimmt wird.

Sorge bereitete den Rügener Kameraden vor allem der Hauptsitz des neuen Feuerwehrverbandes. Hier war zunächst Klockenhagen im Gespräch. „Stralsund als Kreisstadt macht natürlich mehr Sinn, allein schon der zentralen Lage wegen“, sagt Daniel Hartlieb. Auch Gerd Scharmberg vom bisherigen Feuerwehrverband Nordvorpommern bestätigt die Wahl Stralsunds zur neuen Feuerwehrzentrale: „Langfristig wird Stralsund sowohl der Hauptsitz des Verbandes sein, als auch eine Feuerwehrtechnische Zentrale und ein Logistikzentrum erhalten.“ Derzeit werde am Standort der Stralsunder Rettungswache aber noch gebaut, so dass die Zentrale zunächst in Klockenhagen bei Ribnitz angesiedelt wird. „Wir sind optimistisch, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können“, so Hartlieb.

Eine Umstrukturierung wird es im Bereich der Feuerwehrtechischen Zentralen (FTZ) geben, in denen die Ausrüstung gewartet und untergebracht wird. Die Feuerwehrtechnischen Zentralen in Bergen und Klockenhagen bleiben erhalten, die Zentrale in Grimmen wird geschlossen. Durch die Erweiterung des Standortes Stralsund um eine weitere Feuerwehrtechnische Zentrale bleibt die Gesamtanzahl von drei Einrichtungen im Kreis erhalten. Zukünftig werden die FTZs vom Feuerwehrverband selbst betrieben und verwaltet. Das notwendige Geld hierfür stellt der Landkreis zur Verfügung. Auf der Insel Rügen sind rund 1100 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, auf dem Festland sind es etwa 1800. Die einzige Berufsfeuerwehr des Kreises befindet sich in Stralsund und wird auch Mitglied im neuen Verband.

Anne Ziebarth

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