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Stralsund Wenig Zulauf zur Initiative gegen Graffiti
Vorpommern Stralsund Wenig Zulauf zur Initiative gegen Graffiti
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00:05 21.04.2016

Peter Bischoff wartet auf wärmeres Wetter. Dann, so hofft der Mitstreiter des Stralsunder Vereins zur Förderung der Kriminalitätsprävention, lassen sich Graffiti-Schmierereien einfacher von Hauswänden entfernen. Vor dem Ausschuss für Familie, Sicherheit und Gleichstellung der Bürgerschaft verwies der Rechtsanwalt am Dienstagabend noch einmal auf das Projekt „Sta(tt)dt gestalten“, eine Initiative gegen illegale Graffiti in der Hansestadt. Damit soll geschädigten Hauseigentümern geholfen werden, die ein frisches Graffito an ihrer Hauswand entdecken. Dazu arbeitet die Initiative mit acht Stralsunder Meisterfirmen des Malerhandwerks zusammen, damit das auch fachgerecht geschieht. Für den Geschädigten entstehen nur Kosten in Höhe eines Eigenanteils von 20 Euro.

Peter Bischoff.

Doch wie Peter Bischoff dem Ausschuss erklärte, muss sich die Initiative wohl erst noch mehr herumsprechen: „Im letzten Jahr hatten wir fünf Graffiti-Meldungen von Hausbesitzern, in diesem Jahr ist es bislang eine.“ Jedoch ist das Interesse daran anscheinend nicht nur in Stralsund bislang wenig ausgeprägt. „In Rostock, dass diese Initiative zeitgleich mit uns gestartet hat, kämpft man auch mit diesem Problem“, erklärte Bischoff den Ausschussmitgliedern.

Deshalb werden jetzt in Stralsund Flugblätter verteilt, die das Projekt und seine Teilnehmer besser bekannt machen sollen. Neben dem Kommunalen Präventionsrat der Hansestadt und dem Verein zur Kriminalitätsprävention sind das die Polizeiinspektion, die Staatsanwaltschaft, der Stadtmarketingverein sowie die Maler- und Lackiererinnung Nordvorpommern-Stralsund. Ansprechpartner ist Angela Person vom Stadtmarketingverein, ☎ 03831/252725

Von jm

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