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Stralsund Wenn der Rauchmelder pfeift und tutet
Vorpommern Stralsund Wenn der Rauchmelder pfeift und tutet
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04:15 18.04.2013
Nach dem Alarm waren alle erleichtert: Zum Glück wurde hier nur geprobt, und alles hat gut geklappt. Quelle: privat

Feuerwehrmann Marcel Rieke zeigt seinen Einsatzhelm hoch: „Na, wer traut sich, den Helm einmal aufzusetzen? “Keiner meldet sich, doch dann schreitet der zweieinhalbjährige Paul zur Tat. Der Junge gehört zur Krippengruppe und macht den Großen nun vor, wie man im Einsatz das Visier runterklappt.

Marcel Rieke und seine Tochter Ella haben aber noch mehr mitgebracht. So werden zum Beispiel Taschenlampen gezeigt und ausprobiert. Die Klausdorfer Kinder lernen an diesem Vormittag auch, wann ein Feuerlöscher gebraucht wird. Noch spannender sind die Rauchmelder, die verschiedene Töne von sich geben.

Ein langsames Piepen zeigt an, dass die Batterie gewechselt werden muss. Das Dauerpfeifen mit kurzen Tönen kündigt Gefahr an. Das haben die 42 Kita-Knirpse nun gelernt. Und sie wissen auch, dass man bei einem Alarm so schnell wie möglich das Haus verlassen muss — dafür gibt es den Fluchtweg, und der endet bei den Lütten „Moosmutzeln“ auf dem Kita-Spielplatz. War dieser Vormittag für die Mädchen und Jungen, aber auch für die Erzieher schon mächtig aufregend, wurde am nächsten Tag noch eins drauf gesetzt: Mit Feuer-Alarm um kurz nach neun, ausgelöst durch künstlich erzeugten Rauch.

Der lange Alarmton macht gleich klar: Wir müssen raus aus der Kita. „Wir wussten gar nicht, dass sich unsere Großen schon so schnell anziehen können. Das war prima“, sagt Kita-Chefin Diana Schöneberg. Die 46-Jährige, die das Klausdorfer Moosmutzel-Haus seit 2011 leitet, ist aber auch stolz auf die Kleinsten. „Sie haben sich ganz fix anziehen lassen und sind mit uns Erziehern so schnell wie möglich zum Sammelplatz gestürmt.“

So schnell wie möglich heißt in diesem Fall: Acht Minuten brauchen alle Beteiligten, um die Kita zu evakuieren. Und als die letzten Leute den Kindergarten verlassen, fährt auch schon das Feuerwehrauto vor. Die Männer in Uniform springen raus, rollen die Schläuche aus und flitzen zur Gefahrenstelle in der Kindergarderobe.

„Für den ersten Probealarm war das eine super Zeit“, freut sich der Klausdorfer Feuerwehrchef Frank Utecht, während die Kinder noch ganz aufgeregt von ihren Erlebnissen erzählen.

Acht Minuten, das ist für den ersten Probealarm eine gute Zeit.“Frank Utecht, Feuerwehrmann

Ines Sommer

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