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Stralsund Wenn die Brücke klemmt — die Suche nach den Schuldigen
Vorpommern Stralsund Wenn die Brücke klemmt — die Suche nach den Schuldigen
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00:00 11.05.2016

Die Wiecker Brücke kommt nicht aus den Schlagzeilen. Wenige Monate nach Fertigstellung des sanierten Bauwerks im Dezember 2015 sorgen Reparaturen und Sperrungen für Unmut. Im Februar und April musste die Brücke für den Verkehr gesperrt werden. Was das den Steuerzahler bislang genau gekostet hat, ist noch nicht bekannt. Die Stadt will sich das Geld wiederholen und die „Kosten anteilig auf die Verursacher verteilen“, heißt es in einem Schreiben an den Vorsitzenden des Ortsrates Wieck/Ladebow, Bernd Lieschefsky (Bürgerliste) und der Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion zur Brückenproblematik. Nach genauer Prüfung und notfalls auf dem Rechtsweg, heißt es dort. Der Baufirma Schmees & Lühn bescheinigt der zuständige städtische Mitarbeiter Peter Lubs „sorgfältig, termingetreu und entsprechend der Planung gearbeitet zu haben.“ Bürgerschaftsmitglied Christian Kruse (CDU) geht davon aus, dass die Stadt auf den Kosten der letzten Reparatur durch die Wartungsfirma Person und Söhne am 26./27. April sitzenbleibt. „Das hätte die Baufirma der Brücke machen müssen. Die ist jetzt aus der Gewährleistung raus“, sagt er. Alle genannten Gründe leuchten ihm nicht ein. Die Stadt argumentierte unter anderem mit Zeitdruck, weil die Wiecker Brücke ab 2. Mai zehn Mal am Tag geöffnet werden müsse. Die Ursache sei, dass das zum Bau der Brücke verwendete Tropenholz war nicht abgelagert, sondern erst frisch geschlagen worden. Es hat nach der Fertigstellung der Brücke „gearbeitet“. Was „allen Beteiligten bekannt war“, wie die Stadt formuliert.

OZ

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