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Stralsund Who is who bei OZelot lokal? Jugendredakteure stellen sich vor
Vorpommern Stralsund Who is who bei OZelot lokal? Jugendredakteure stellen sich vor
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03:28 28.08.2013
1 Was sind das für Kulleraugen? Die muss man doch wiedererkennen.
Stralsund

Sollten wir vielleicht etwas über ein aktuelles Projekt an der Schule schreiben? Nee, abgewählt. Oder vielleicht eine Buchrezension? Och nö, ist jetzt auch nicht so der Renner. Jeden Mittwoch qualmen in der Jugendredaktion von OZelot lokal die Köpfe, was auf der nächsten Jungen Seite zu lesen sein sollte. Heiße Diskussionen sind das manchmal. Derzeit überlegen Moritz Werthschulte, Claudi Anders, Yusuf und Ruqayya Rieger, Juliane Spitz, Negin Djafari, Anna-Friederike Damaschke und Jennifer Fock, was die gleichaltrigen Leser interessieren könnte. Ein bunter Mix von jungen Leuten aus vielen Schulen der Hansestadt.

Aber warum machen die das eigentlich? Was ist das Besondere an der Arbeit der Jugendredaktion? Der 18-jährige Yusuf erklärt: „Man lernt hier Jugendliche mit den gleichen Interessen kennen und kann sich austauschen. Außerdem profitieren wir von den Kontakten, die wir hier knüpfen. So konnte ich durch die Mitarbeit bei der Jungen Seite ein Praktikum bei der Lokalredaktion machen. Eine wichtige Erfahrung für mich und meine berufliche

Perspektive“, sagt der ehemalige Hansa-Gymnasiast. Positiv findet er außerdem, dass man über das schreiben kann, was einem wichtig erscheint und was man gern loswerden möchte. „Davon träumt bestimmt mancher Journalist“, ist Yusuf überzeugt. „Sicherlich kommt es auch mal vor, dass man mal nicht weiß worüber man schreiben kann oder keine Zeit hat, aber genau dort zeigt sich unsere starke Gruppe.

Man kann sich sicher sein, dass man von den Redakteuren der Lokalredaktion und auch der Jungen Seite Unterstützung bekommt.“

Seit zwei Jahren ist Moritz Werthschulte, der die 11. Klasse des Goethe-Gymnasiums besucht, mit dabei. „Davon abgesehen, dass ich es gut finde, dass man auch eigene Ideen für Fotos umsetzen kann, muss man als junger Redakteur vor allem drei Dinge beweisen: Ausdauer, Engagement und Kreativität. Aber genau das ist es auch, was Spaß macht.“ Damit schlägt er ähnliche Töne an wie Yusuf. „Jeder, der mitmachen möchte, muss den Willen haben, aktiv mitzuwirken und regelmäßig zu erscheinen. Spontaneität, Pünktlichkeit und ein kommunikatives Verhalten sind logischerweise auch von Vorteil.“

„Das Gute ist, dass es eine Seite von uns für uns ist“, bringt es Juliane Spitz auf den Punkt. „Die meisten Themen gehen nicht an uns vorbei“, so die Hansa-Gymnasiastin, die in diesem Schuljahr ihr Abitur ablegen wird. „Außerdem finde ich es spannend, dass man einen Einblick bekommt, wie die journalistische Arbeit funktioniert.“ Wer sich vorstellen kann, auch einmal etwas für die Junge Seite zu schreiben und nebenbei etwas darüber zu erfahren, wie eine Tageszeitung gemacht wird, der sollte einfach mal bei der nächsten Redaktionssitzung vorbei schauen. Jeden Mittwoch, 15.30 Uhr, geht‘s in der Lokalredaktion am Apollonienmarkt um das, was Jugendliche bewegt.

Zuvor gibt es für alle jungen Leser etwas zu gewinnen. Schaut euch die Kinderfotos auf dieser Seite einmal genau an. Gibt‘s Ähnlichkeiten mit den jungen Redakteuren von heute? Wer ist wer? Wenn ihr eine Idee habt, schickt die richtigen Lösungen bis zum 3. September unter dem Betreff „Who is who?“ per Mail an

lokalredaktion.stralsund@ostsee-zeitung.de
Zu gewinnen sind Eintrittskarten für‘s Kino, das Ozeaneum und ein Bowling-Gutschein. Die Gewinner geben wir auf der nächsten Jungen Seite bekannt.

Miriam Weber

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