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Stralsund Winterarbeitslosigkeit geht deutlich zurück
Vorpommern Stralsund Winterarbeitslosigkeit geht deutlich zurück
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00:10 02.03.2016
Üblicherweise erreichen wir den Höhe- punkt der Winterarbeits- losigkeit im Januar und Februar.“ Jürgen Radloff, Agentur für Arbeit

Obwohl die Anzahl der Arbeitslosen in Stralsund im Vergleich zum Vormonat minimal angestiegen ist, hat der Februar dem Arbeitsmarkt einen positiven Rekord beschert: Seit der Wiedervereinigung gab es in einem Februar noch nie so wenig Arbeitslose.

Wie aus den gestern veröffentlichten Arbeitslosenzahlen der Agentur für Arbeit Stralsund hervorgeht, sind in der Hansestadt derzeit 4348 Menschen ohne Job, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 15,7 Prozent. Im Februar 2015 lag die Quote bei 15,6 Prozent. Auch die Zahlen im Landkreis haben sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich verbessert. „Vor drei Jahren waren noch über 20 000 Männer und Frauen im Februar ohne Job. Vor zehn Jahren waren es sogar über 30 000“, betont Jürgen Radloff, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit. „Gegenüber dieser Zeit hat sich die Arbeitslosigkeit in unserem Agenturbezirk mehr als halbiert.“

Im Vergleich zum Januar sind die Arbeitslosenzahlen dennoch leicht angestiegen. In Stralsund waren im Februar 36 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Vormonat, im Kreis sind es mit 16833 genau 100 mehr als noch im Januar. Bei einem Blick auf einzelne Personengruppen fällt im aktuellen Monat insbesondere bei Ausländern ein deutlicher Anstieg auf. 1119 Männer und Frauen sind im Bezirk der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet. Das sind 336 Personen (42,9 Prozent) mehr als noch im Januar. Im Februar 2015 waren lediglich 454 Ausländer arbeitslos. Innerhalb eines Jahres hat sich diese Zahl damit mehr als verdoppelt. Der Anteil der Ausländer an den Arbeitslosen insgesamt liegt mit 6,6 Prozent immer noch auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau.

Die Aussichten für die nächsten Monate stimmen weiter optimistisch. „Üblicherweise erreichen wir den Höhepunkt der Winterarbeitslosigkeit im Januar und Februar“, erklärt Radloff. „Das ist auch in diesem Jahr der Fall. Für den März können wir sehr wahrscheinlich wieder mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen rechnen.“ Die bevorstehenden Osterfeiertage im März werden bereits für eine erste Entspannung auf dem Arbeitsmarkt sorgen. Radloff: „Das Hotel- und Gaststättengewerbe steht schon in den Startlöchern für die aktuelle Saison.“



Anne Ziebarth

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