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Stralsund Aufatmen in Altenpleen: Neue Straße fast fertig
Vorpommern Stralsund Aufatmen in Altenpleen: Neue Straße fast fertig
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00:00 22.06.2016
Auch wenn die Einbußen enorm sind, behält Cornelia Modsching, Inhaberin des „Dorfconsums“, ihr kundenfreundliches Lächeln. Quelle: Müller

Zig mal wurde die Ortsdurchfahrt Altenpleen in den letzten Jahren geflickt, und doch blieb es eine Strecke mit Gehirnerschütterungspotenzial. Das ist jetzt vorbei, denn der Kreis sanierte den zweiten Teil der Ortsdurchfahrt und schaffte damit für die Altenpleener erfreuliche Tatsachen. Rund 500000 Euro lässt sich der Kreis das Projekt kosten.

Kreis investiert halbe Million Euro in die Ortsdurchfahrt / Besonders „Dorfconsum“ hat unter Baumaßnahme gelitten – viele Kunden schreckte Ampel-Wartezeit ab

Ich mache drei Kreuze, wenn alles fertig ist.“Cornelia Modsching (41), Dorfconsum

Einen Freudensprung macht auch Cornelia Modsching, die Inhaberin des „Dorfconsums“ in Altenpleen. Sie hatte während der Bauphase mit großen Einbußen zu kämpfen. „Die gesamte Laufkundschaft bleibt weg, denn die Leute wollten nicht sechs, sieben Minuten an der Ampel warten. Seit Anfang April leiden wir an dieser einseitigen Sperrung, auch wenn die Baufirma versucht hat, mit mir zusammenzuarbeiten“, sagt die 41-Jährige gestern gegenüber unserer Zeitung und ergänzt:

„Ich habe jetzt zwischen 125 und 150 Kunden pro Tag im Laden, sonst sind es 200 und mehr. Da rechne ich die Post gar nicht mit, die ich ja auch hier betreibe. Und auch im Imbiss fehlen uns am Tag rund 100 Euro...“ Das sei fast nicht zu schultern. „Ich hoffe, dass die Straße zum Ende der Woche fertig wird, und dann freue ich mich auf den Kundenansturm“, sagt Cornelia Modsching, die den Laden mit Imbiss und Café im Oktober 2010 eröffnet hatte.

Bei der jetzt zu Ende gehenden Baumaßnahme handelte es sich um eine Deckenerneuerung im Bereich des Ortseingangs aus Richtung Günz bis zur Schule. Der Abschnitt ist 760 Meter lang und durchschnittlich sechs Meter breit. Am Ortseingang Höhe Eulenberg und in der Kurve wurde die Fahrbahn entsprechend verbreitert.

Bestandteil des Projektes war – wie schon beim ersten Abschnitt – die Erneuerung der Straßenentwässerungsleitung. Dazu gehörte auch die Ablaufleitung über den vorhandenen Löschteich bis in den Graben zum Prohner Bach.

Die alte Straße bestand noch aus DDR-Betonplatten. Dieser Belag wurde auf einer Stärke von vier Zentimetern abgefräst. Die vorhandenen Fugen und Risse sowie andere Schadstellen wurden geflickt. „Im Anschluss erfolgte der Einbau einer Asphaltbewehrung. Oben aufgetragen wurde eine vier Zentimeter dicke Asphaltdeckschicht“, sagt Olaf Manzke, Pressesprecher des Landkreises zu dem Projekt, für das der Kreis als Verantwortlicher für die Kreisstraße den Hut aufhat. Für die Vorbereitungen hatte das Planungsbüro Mecklenburgisches Ingenieurbüro für Verkehrsbau aus Stralsund gesorgt.

Die bauausführende Firma ist die Tief- und Verkehrsbau Stralsund GmbH. „Geplant waren die Arbeiten bis 31. Juli. Die Firma TVS stellt jedoch eine vorzeitige Fertigstellung bis Ende Juni in Aussicht.

Das ist natürlich wetterabhängig“, so Kreissprecher Manzke gegenüber der OZ.

Bereits 2014 wurde der erste Abschnitt saniert. Auf einem Teilstück von 450 Metern Länge und 6,20 Meter Breite wurde eine neue Asphaltschicht aufgelegt und die Regenwasserleitung erneuert. 300000 Euro dafür kamen vom Kreis, 45 000 Euro zahlte Altenpleen für die Buswendeschleife.

Ines Sommer

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