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Bettensteuer: Jetzt gehen die Hoteliers auf die Barrikaden

Stralsund Bettensteuer: Jetzt gehen die Hoteliers auf die Barrikaden

Peter Volkmann von der Rostocker Industrie- und Handelskammer: Stralsund ist auf dem Irrweg.

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In Stralsund soll künftig eine Bettensteuer für private Übernachtungen erhoben werden.

Quelle: Stefan Sauer

Stralsund. Stralsund hat sich auf der jüngsten Bürgerschaftssitzung von einer Kurtaxe, die möglicherweise auch Einwohner belastet hätte, verabschiedet. Dafür soll jetzt eine Bettensteuer eingeführt werden, die all jene zahlen, die in Stralsund privat übernachten.

„Mit diesem Beschluss hat sich die Bürgerschaft in eine Sackgasse manövriert“, kritisiert Siegbert Peiß, der in der Altstadt ein Hotel betreibt. „Der Tourismus hat nichts davon, und die Stadt macht, was sie will“, wettert der Hansestädter.

Gegenwind gibt es auch von der Industrie- und Handelskammer Rostock. „Stralsund geht mit der Bettensteuer einen Irrweg“, sagt Peter Volkmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer. Der Hansestadt gehe es im Kern offenbar nur um die Haushaltskonsolidierung, weniger um die Tourismusförderung. Die IHK-Vollversammlung habe sich bereits im Jahr 2010 dazu bekannt, dass sie die Bettensteuer – auch als Kulturabgabe oder Übernachtungssteuer bezeichnet – für steuerpolitisch verfehlt und rechtlich bedenklich hält.

Marlies Walther

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Stralsund
Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) hat betont, dass mit ihm keine Kurtaxe zu machen sei, die auch die Stralsunder bezahlen müssten, und von anderen Wegen gesprochen, ohne diese jedoch zu benennen.

Die Stralsunder Bürgerschaft hat für eine Bettensteuer gestimmt. OB Badrow (CDU) machte in einer Wutrede die Berichterstattung für die aufgeheizte öffentliche Debatte verantwortlich, nachdem seine Partei zuvor selbst auf Probleme hingewiesen hatte.

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