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Binz investiert millionenschwer in die Lebensrettung

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Bau des Multifunktionsgebäudes mit Rettungsturm, Sanitärtrakt und Touristinfo an der Seebrücke gestartet / Fertigstellung bis Mai 2017 / Weitere Türme in Prora folgen

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Schippten symbolisch (v.l.): Architekt Hendrik Haß, Kurdirektor Kai Gardeja, Bürgermeister Karsten Schneider, Steffen Schulze vom Landkreis.

Binz. Neue Großbaustelle am Binzer Seebrückenvorplatz: Hier entsteht in den nächsten Monaten ein modernes Multifunktionsgebäude. In diesem wird neben einem neuen Rettungsturm für die DLRG auch ein Sanitärgebäude und eine Touristeninformation integriert sein. Gestern erfolgte der symbolische, erste Spatenstich für das Bauvorhaben, das im Mai nächsten Jahres fertiggestellt sein soll.

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Bau des Multifunktionsgebäudes mit Rettungsturm, Sanitärtrakt und Touristinfo an der Seebrücke gestartet / Fertigstellung bis Mai 2017 / Weitere Türme in Prora folgen

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Das ist der Auftakt für eine Menge neuer Rettungstürme, die es in

den nächsten Jahren in Prora geben wird.“Kurdirektor Kai Gardeja

Der alte Turm der Wasserretter wurde bereits abgerissen. Das Toilettengebäude wird in Kürze folgen. Und auch der Infopavillon der Kurverwaltung hat gestern seinen angestammten Platz verlassen. Mit einem Kran wurde er hochgehievt und schwebte in Richtung Kurplatz, wo er zwischenstationiert wird. Langfristig soll er für gastronomische Zwecke genutzt werden als Bar oder zum Eisverkauf, verriet Bürgermeister Karsten Schneider am Rande des offiziellen Festaktes.

Und auch, dass für das 1,3 Millionen teure Bauvorhaben Fördermittel beim Wirtschaftsministerium des Landes in Aussicht gestellt würden – aus Mitteln der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.

„Wir haben eine Zusage von 60 Prozent, hoffen aber noch auf ein paar mehr Prozente“, so Schneider, der betonte, dass mit der Baumaßnahme endlich ein „Schandfleck“ verschwinde.

Im Gegensatz zum alten soll das neue Gebäude aus der direkten Sichtlinie zur Seebrücke gerückt und der freie Blick auf die Wasserlinie durch ein rundum verglastes Obergeschoss gewährleistet werden.

Mit dem Neubau würden die räumlichen und technischen Bedingungen verbessert. So werden die Wege für Rettungsschwimmer und Rettungskräfte optimiert und zudem barrierefreie Zugangsmöglichkeiten zum Toiletten-Gebäude geschaffen, das gleichzeitig an die Auslastungskapazitäten angepasst werde. Mit der Optimierung der drei Einzel-Bauobjekte zu einem Gesamtobjekt soll außerdem das städtebauliche Gesamtkonzept verbessert werden. So ergeben sich neue Platzflächen. Die Dächer werden zudem begrünt.

Das Bauprojekt sei gleichzeitig der „Auftakt für eine Menge neuer Rettungstürme, die es in den nächsten Jahren in Prora geben wird“, kündigte Kurdirektor Kai Gardeja an. Der kommunale Eigenbetrieb Kurverwaltung ist Bauherr des Multifunktionsgebäudes am Seebrückenvorplatz. Dieses soll eine Art Prototyp für drei weitere sein, die im Binzer Ortsteil Prora einmal errichtet werden sollen, so Gardeja. Die Planungen laufen bereits, ebenso die Vermessung und die Vorbereitung für den Leitungsbau. Daneben sind auch zwei mobile Einheiten für Rettungstürme vorgesehen.

„Wir wollen und müssen hinsichtlich der Erweiterung der Kurbereiche in den Standort Prora investieren und alle Standards von Binz kopieren“, erklärte der Kurdirektor. Am Binzer Vorzeigeplatz soll dieser mit dem neuen Gebäude noch angehoben werden. So wird es in dem neuen Sanitärhäuschen Duschen geben, die für einen Saunabetrieb am Strand genutzt werden können, sowie Fußduschen. Zudem sei es die erste Immobilie, in der ein neues Einlasssystem geschaffen wird, so dass die Gäste über ihre Kurkarte Zugang bekommen, informierte Kai Gardeja.

Verkehrseinschränkungen

Im Zuge des Bauverlaufes bis zum Frühjahr nächsten Jahres wird es im Bereich des Seebrückenvorplatzes sowie auch in der Hauptstraße zu Einschränkungen für den fußläufigen sowie für den fahrenden Verkehr kommen. Der Seebrückenvorplatz wird durch eine Baustelleneinrichtung eingeschränkt. Je nach Baufortschritt kann es zu Straßensperrungen kommen. Die Einschränkungen für alle Beteiligten werden so gering wie möglich gehalten, kündigt die Gemeinde an und bittet um Verständnis für die Bauarbeiten.

Durch einen temporär aufgestellten Container ist die Toilettennutzung während der gesamten Bauzeit

gewährleistet.

Gerit Herold

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