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Böse Überraschung: Campingplatz hat nicht überall Strom

Groß Kordshagen Böse Überraschung: Campingplatz hat nicht überall Strom

Groß Kordshagen: Investor ging von vorhandener Erschließung aus, nun muss nachverhandelt werden / Spannende Frage: Wer zahlt den fünfstelligen Betrag?

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Betreiberin Martina Thurner und Planer Raphael Palaoro (M.) reagierten entsetzt auf die Nachricht, dass das Gelände nicht vollständig erschlossen ist.

Quelle: Suse Retzlaff

Groß Kordshagen. Eine böse Überraschung erlebten die künftigen Betreiber des Campingplatzes in Groß Kordshagen in der letzten Gemeindevertretersitzung. Als sie ihre Planungen vorgestellt hatten, stellte sich plötzlich heraus: Es fehlt der Strom. Das Gelände ist nicht, wie erwartet, voll erschlossen, der übersichtliche Bedarf bisher sei einem Verlängerungskabel entnommen worden, Strom liege nur bis zum letzten festen Gebäude an, so die Abgeordneten.

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Groß Kordshagen: Investor ging von vorhandener Erschließung aus, nun muss nachverhandelt werden / Spannende Frage: Wer zahlt den fünfstelligen Betrag?

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Kein Strom auf dem Campingplatz? Das ist ein schwerer Schlag für Sie und uns.“ Raphael Palaoro , Planer des Projektes in Groß Kordshagen aus Südtirol

Für die Erschließung bis zum Übergabepunkt an der Grundstücksgrenze sehen Betreiber und Planungsbüro nun die planende Gemeinde in der Pflicht, die allerdings hatte dem Projekt Campingplatz unter der Bedingung zugestimmt, dass ihr keinerlei Kosten entstehen. Und die könnten sich im höheren fünfstelligen Bereich bewegen. „Ein schwerer Schlag für Sie und uns“, kommentierte Palaoro und deutete eine finanzielle Beteiligung seinerseits an dem zu ermittelnden Betrag an...

Zur Sitzung hatten Betreiberin Martina Thurner und Planer Raphael Palaoro den Bebauungsplan und eine neue Skizze ihrer geplanten Anlage mitgebracht. Dabei hatten sie erklärt, dass die geraden Hecken weichen mussten, weil auf ihrem Campingplatz mit Stelzenhäusern, Zelten, Wohntonnen, Sauna, Badeteich, Laden und Restaurant viele der 250 Stellplätze nicht in Reih' und Glied, sondern überwiegend in sanften Schwüngen angeordnet sind, und als Ausgleich einerseits neues Grün angepflanzt und andererseits ein Betrag dem Ökokonto gut geschrieben werde.

Mit der Begründung: „Das hat mit Kosten ja noch nichts zu tun“, fasste die Gemeindevertretung einstimmig den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für den geänderten Bebauungsplan der Freizeit- und Campinganlage Groß Kordshagen und stellte damit das Finanzproblem erst einmal hintenan.

Noch ein Problem beschäftigte die Gemeindevertreter. Gerade hatte die Kommune den Teich in Groß Kordshagen zumindest provisorisch ein wenig angestaut, um dem Wunsch vieler Anwohner nachzukommen, dort etwas länger etwas mehr Wasser glitzern zu sehen — da hatten andere Nachbarn den kleinen Damm wieder durchstochen. Die Sorge, dort wegen des erreichten Wasserstandes nasse Füße oder Keller zu bekommen, sei jedoch unbegründet, hieß es in der Abgeordnetenrunde. Der Teich mit seinen Bänken und Rastplätzen hatte sich im vergangenen Jahr zunehmend zum nachbarschaftlichen Treffpunkt entwickelt.

Nun soll die Problemzone bei einem Ortstermin besichtigt und mit den Anliegern besprochen werden.

Von Suse Retzlaff

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