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Ferienhaus-Siedlung in Parow: Endlich rollen die Bagger an

Kramerhof Ferienhaus-Siedlung in Parow: Endlich rollen die Bagger an

Das lange Warten hat ein Ende: Die Bagger rollen jetzt ins Baugebiet am Parower Hafen, denn dort sollen endlich die ersten Ferienhäuser hochgezogen werden.

Kramerhof. Das lange Warten hat ein Ende: Die Bagger rollen jetzt ins Baugebiet am Parower Hafen, denn dort sollen endlich die ersten Ferienhäuser hochgezogen werden. Noch in diesem Monat ist Baustart, meldete gestern die Firma NCC, Projektentwickler für Wohnimmobilien in Deutschland. Und die hat das Areal gekauft und übernimmt auch Hochbau und Vermarktung.

 

OZ-Bild

So sehen sie aus, die reetgedeckten Häuser, die im Feriengebiet am Parower Hafen ab sofort gebaut werden.

Quelle: NCC
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Wir haben das gesamte Projekt von der Erschließung bis zur Ver- marktung der Häuser in die Hände von NCC gelegt. Und das war gut so.“Christian Seide, Bürgermeister der Gemeinde Kramerhof

Quelle:
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So sehen sie aus, die reetgedeckten Häuser, die im Feriengebiet am Parower Hafen ab sofort gebaut werden.

Quelle: NCC
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Wir haben das gesamte Projekt von der Erschließung bis zur Ver- marktung der Häuser in die Hände von NCC gelegt. Und das war gut so.“Christian Seide, Bürgermeister der Gemeinde Kramerhof

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Bereits vor Jahren hatte die Gemeinde Kramerhof den B-Plan angeschoben, der dann 2008 genehmigt wurde. Seitdem hatte die Kommune nach einem Investor gesucht. Kein leichtes Unterfangen, denn zwischenzeitlich wurde die angedachte Marina zum Wasserwander-Rastplatz geschrumpft. Das einst so stolze und gewaltige Projekt ist dahingeschmolzen zu einem 300 Meter langen Seesteg mit kleinem Wasserwanderrastplatz für 20 Boote auf der Innenseite(die OZ berichtete). Bitter für die Gemeinde, die 20 Jahre um die Hafenentwicklung gekämpft hatte. Doch immerhin hat das Land 2011 Fördermittel für den Straßenbau in diesem Baugebiet locker gemacht. Allerdings nicht, ohne noch einmal darauf hinzuweisen, dass die einstige Bebauungsvariante mit Hafen, Hotel und Häusern erheblich abgespeckt werden müsste.

Doch auch das hat die Gemeinde hinbekommen. Die Straßen im B-Plangebiet sind längst fertig (Baukosten 1,8 Millionen Euro). Parallel dazu hat Kramerhof die Investorsuche forciert. 2014 kam dann NCC ins öffentliche Blickfeld. Die Firma hat mittlerweile die Grundstücke für das Ferienhausgebiet gekauft. Im 2015er-Haushaltsplan standen da 1,3 Millionen Euro zur Debatte, die erste Rate sollte noch 2015 fließen.

Die Firma NCC aus Fürstenwalde hat am vergangenen Wochenende mit dem Verkauf des neuen Ferienhaus-Quartiers begonnen. „Noch im März sollen die Bauarbeiten für die insgesamt 53 reetgedeckten Ferienhäuser im Ortsteil Parow starten. Die Fertigstellung wird für 2019 avisiert“, so NCC-Regionsleiterin Patricia Deneke und ergänzt: „Zur Auswahl stehen Hausgrößen zwischen 71 und 151 Quadratmetern auf großzügigen Grundstücken. Den Käufern bieten sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten der Reethäuser, so dass ein harmonisches Ensemble aus ganz unterschiedlichen Häusern entsteht.“ Im eingangs erwähnten, mehrfach geänderten Bebauungsplan Nummer 15 der Gemeinde Kramerhof mit Hafen, Gewerbeflächen und Häusern stehen für das Ferienhausgebiet insgesamt 72 Wohneinheiten.

Wer steht hinter NCC?

NCC ist in Deutschland laut einer aktuellen Marktstudie des deutschen Analyseunternehmens bulwiengesa der aktivste Projektentwickler im Wohnsegment in den deutschen Metropolen.

1964 als Industriebau Fürstenwalde gegründet, ist das Unternehmen inzwischen seit mehr als 50 Jahren im deutschen Immobilienmarkt aktiv. Als Tochter des skandinavischen Bau- und Immobilienkonzerns NCC AB verbindet NCC in Deutschland heute die Kompetenz vor Ort mit der wirtschaftlichen Stärke eines großen Konzerns.

Das Kerngeschäft des Unternehmens liegt im Haus- und Wohnungsbau. Von der Ostseeküste bis in den Südwesten Deutschlands treibt NCC als Bauträger und Projektentwickler jährlich mehr als 200 Wohnbauprojekte voran. Dabei ist NCC vor allem im Heimatmarkt Berlin, in den Wachstumsregionen Hamburg, Rhein-Main, Rhein-Ruhr, Köln/Bonn, Rhein-Neckar/Stuttgart, Sachsen und entlang der Ostseeküste tätig.

2015 verkaufte NCC in Deutschland 1.693 Häuser und Wohnungen an Eigennutzer und Investoren. Die 750 Mitarbeiter mit Hauptsitz im brandenburgischen Fürstenwalde und in den regionalen Büros erzielten einen Umsatz von 371 Millionen Euro. Der Gesamtkonzern erwirtschaftete 2015 mit seinen europaweit 17900 Mitarbeitern eine Bauleistung von rund 6,7 Milliarden Euro.

Von Ines Sommer

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