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Genossenschaft investiert 320000 Euro

Franzburg/Richtenberg Genossenschaft investiert 320000 Euro

In der Richtenberger Mühlenbergstraße werden 32 Wohnungen saniert – vom Dach bis zum Keller

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32 Wohnungen in diesem Block in der Mühlenbergstraße in Richtenberg werden zurzeit von Dach bis Keller saniert.

Quelle: Fotos: Ines Sommer

Franzburg/Richtenberg. Geschäftiges Treiben herrscht seit Wochen auf dem Mühlenberg in Richtenberg. Hier wird ein Block mit 32 Wohnungen saniert. Die Wohnungsgenossenschaft Franzburg investiert 320000 Euro – das größte Projekt des Unternehmens in diesem Jahr.

 

OZ-Bild

Die Sanierung des Blocks war in diesem Jahr unsere größte Investition.“Regina Fischer, Wohnungsgenossenschaft Franzburg

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„Wir haben das Dach neu gedeckt. Auch Keller- und Dachbodendämmung wurden durchgeführt. Und im Keller haben wir bei der Gelegenheit gleich die Elektroanlage erneuert“, sagt Vorstand Regina Fischer.

Nun hat jeder Mieter für seinen Keller Lichtschalter und Steckdose. Dass der Block mit Gerüsten „eingewebt“ ist, hat nicht nur mit den Dacharbeiten zu tun. „Wir haben auch eine Fugensanierung durchgeführt“, sagt die Firmenchefin.

Die Arbeiten neigen sich dem Ende entgegen. Jetzt werden noch die Eingänge rot gestrichen. Und es gibt für den Eingangsbereich neue kleine Dächer mit Regenrinne, sodass das Wasser abfließen kann und nicht – wie im Moment – in Grünspan verwandelt wird.

Mit den jetzigen Arbeiten ist die Sanierung des Blocks für die Franzburger Genossenschaft fast abgeschlossen. „Wir hatten schon neue Fenster und neue Heizungen eingebaut“, so Regina Fischer. Was ihr noch am Herzen liegt: „Ich möchte gern das Wohnumfeld noch etwas aufpeppen. Da wollen wir noch mal mit dem Richtenberger Bürgermeister ins Gespräch kommen, denn die Container sind kein schöner Anblick. Da kann man bestimmt mit wenigen Mitteln etwas ändern. Und im nächsten Frühjahr werden wir dann noch die Gerüste auf dem Wäscheplatz streichen. Dann ist alles schick.“ Die Genossenschafts-Chefin möchte es nicht versäumen, den beteiligten Firmen für die gute Zusammenarbeit zu danken. Maler Schlimper aus Richtenberg, das Baugeschäft Wiese aus Tribsees, die Elektrofirma Subat aus Velgast, die Dachdeckerei Mann aus Grimmen und natürlich auch das Planungsbüro Grünwald aus Grimmen haben hier ihre Handschriften hinterlassen. „Und die Mieter sagen uns immer wieder, dass alles sehr schön geworden ist. Sie fühlen sich wohl“, erklärt Regina Fischer.

Leerstand sei in Richtenberg übrigens kein Thema. In Franzburg und Tribsees gebe es noch Blöcke ohne Balkon, da seien manchmal schwer Mieter zu finden. Insgesamt hat die 1959 in Tribsees gegründete Genossenschaft 232 Wohnungen unter ihren Fittichen.

Der Block, der jetzt saniert wird, wurde 1989 gebaut. Mit den Nachbargebäuden sollte auf dem Mühlenberg – gleich hinter dem einstigen Landambulatorium – ein kleines Neubaugebiet hochgezogen werden, um die wachsende Wohnungsnachfrage zu befriedigen. Damals hatte die Kleinstadt Richtenberg rund 2000 Einwohner, heute leben in der Kommune noch knapp 1400 Menschen.

Seit 57 Jahren

1959 wurde in Tribsees die damalige Arbeiterwohnungsgenossenschaft (AWG) „10. Jahrestag“ ins Leben gerufen. 1962 folgte die Gründung der AWG Einheit Franzburg.

Beide Genossenschaften waren sehr klein, deshalb riet der damalige Rat des Kreises zum Zusammenschluss. Nach vielem Für und Wider wurde schließlich die Fusion zur Kreis-AWG Einheit Stralsund Land 1978 vollzogen.

1991– nach Inkrafttreten des Einigungsvertrages – wurde die Kreis-AWG Einheit Stralsund Land in die heutige Wohnungsgenossenschaft Franzburg eG umbenannt. 232 Wohnungen hat die Genossenschaft in ihrem Bestand: 118 in Tribsees (Ernst-Thälmann-Straße 1 d-f und 3 bis 5 a-c), 82 Wohnungen in Franzburg (Garhofstraße 3 bis 5, Platz des Friedens 1 bis 3 und 26 bis 30) sowie 32 Wohnungen in Richtenberg (Mühlenbergstraße 20 bis 22).

In der jetzt sanierten Mühlenbergstraße in Richtenberg gibt es nur eine freie Wohnung, ansonsten sind die Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen vermietet.

Ines Sommer

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