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An der IGS Grünthal gibt es ein Schulradio, das zweimal in der Woche auf Sendung geht. Vincent Huysmann gehört zum Radio-Team und berichtet von den holperigen Anfängen.

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Das Schulradio von der IGS Grünthal geht zweimal in der Woche auf Sendung.

Quelle: Fotos: Vincent Huysmann

Stralsund. Wir hatten Großes vor: Einen eigenen Radiosender an unserer Schule, der IGS Grünthal, das war unser Ziel. School.fm, klingt doch gut. Doch so einfach, wie wir am Anfang dachten, war der Weg zum Schulradio wirklich nicht.

OZ-Bild

An der IGS Grünthal gibt es ein Schulradio, das zweimal in der Woche auf Sendung geht. Vincent Huysmann gehört zum Radio-Team und berichtet von den holperigen Anfängen.

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Schon vor gut einem Jahr begannen die Vorbereitungen, als wir unseren Projektfachunterrichtskurs für das elfte Schuljahr wählen mussten. Die Entscheidung von zehn jungen Leuten fiel auf das Fach „Technik“. Genau dort wollten wir das Schulradio gestalten. Eigentlich hätten wir gern gleich losgelegt, doch so schnell ging das nicht.

Aufgrund anderer Projekte, wie zum Beispiel das Aufbereiten von Fahrrädern für Flüchtlinge und einigen Technikproblemen, konnten wir nicht so schnell beginnen, wie wir es uns wünschten. Zwar stand die erste Sendung seit Wochen, nur ausstrahlen konnten wir sie noch nicht. Und dass, obwohl wir wochenlang von unseren Mitschülern darauf angesprochen wurden, wann wir denn nun endlich auf Sendung gehen würden.

Am Kindertag war es dann endlich so weit, eigentlich der perfekte Zeitpunkt, um ein Schulradio zu starten. Die erste Sendung fiel unter das musikalische Thema „Oldschool Rap“. Und als ob die Premiere nicht schon aufregend genug wäre, fielen die beiden eigentlich geplanten Sprecher krankheitsbedingt aus. Also durfte ich gemeinsam mit Calvin Kuven, der nebenbei die Musik mixte, die erste Show moderieren. Dazu gehörte beispielsweise das Ansagen von Songs und eine kurze Vorstellung des Genres. Alles passte ganz gut, sodass die Folgewoche dann schon etwas routinierter ablief.

Wir hatten uns vorgenommen, alles unter das Motto EDM, also „Elektronische Tanzmusik“ zu stellen. Und es lief wie am Schnürchen. Das war der Zeitpunkt, an dem wir beschlossen, unsere Mitschüler und Lehrer zweimal in der Woche mit dem Radio zu unterhalten. Mittwochs machen wir eine Sendung mit Musik und Moderation. Dort können dann auch schulaktuelle Themen angesprochen werden. Und Freitag steht alles im Zeichen der Musik. Für meine erste reine Musikshow ging ich es entspannt an und mixte eine relaxte, chillige House-Sendung zusammen. Zum Beispiel wurde „Can't Go Home“ gespielt, das unter anderem von Felix Jaehn produziert wurde und aktuell angesagt ist.

Für diese Sendung bekamen wir tollen Zuspruch. Wir kreierten ein eigenes Intro und bekommen täglich neuen Zuwachs auf unserer Facebook-Seite „school.fm“. Auch in den kommenden Wochen wollen wir die IGS-Schüler weiterhin mit unserer Musik begeistern und unterhalten. Zum Beispiel auf dem geplanten Sportfest. Und wir werden weiter verschiedene Musikrichtungen in den Fokus rücken, zum Beispiel Deutschrap oder aktueller amerikanischer Hip-Hop. Um unsere Bandbreite zu erweitern, wollen wir uns noch auf anderen sozialen Netzwerken verwirklichen und eventuell auch Kontakte zu anderen Schulen knüpfen.

Bei allen Anfangsschwierigkeiten, die wir mit der Technik hatten, gab es jedoch immer eine konstante Größe, auf die wir setzen konnten, denn unser Schulleiter Ralph Renneberg und die Lehrer Roswitha Mann und Thomas Schwuchow zogen mit uns an einem Strang und unterstützten uns. Nicht zuletzt war und ist unser Teamwork entscheidend. Niemand verhielt sich unkollegial und jeder konnte frei arbeiten. Calvin, der viel Herz in die ganze Sache gesteckt hat und bereits Erfahrungen als DJ sammeln konnte, hat uns immer in die richtige Richtung lenken können. Ich wusste von Anfang an, dass das klappen wird und hoffte euphorisch auf einen Erfolg von „school.fm“.

Es ist einfach eine tolle Sache und ich wünsche mir, dass die kommenden elften Klassen das weiterführen und perfektionieren, wofür wir den Grundstein gelegt haben. „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Dieses Zitat vom französischen Schriftsteller Victor Hugo aus dem 19. Jahrhundert drückt genau das aus, was wir mit unserer gespielten Musik erreichen wollten und was uns auch hoffentlich gelungen ist, einfach Spaß durch Musik verbreiten, es gibt nichts Schöneres.

Vincent Huysmann (17) besucht die 11. Klasse der Integrierten Gesamtschule Grünthal

Vincent Huysmann

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