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Größter Arbeitgeber in der kleinsten Stadt

Richtenberg Größter Arbeitgeber in der kleinsten Stadt

Richtenberger Dentallabor Kock seit 25 Jahren am Markt / 54 Mitarbeiter sorgen für zahntechnische Erfolgsgeschichte

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Im Dentallabor Kock in Richtenberg sind insgesamt 54 Mitarbeiter beschäftigt. Fotos (2): Ines Sommer

Richtenberg. „Einst war Richtenberg berühmt für den hochprozentigen Schatz, heute punkten wir mit hochpräzisem Zahnersatz“, sagt Dentallabor-Chef Gerd Kock in seiner Festrede zum 25. Jubiläum der Firma in Richtenberg. Und natürlich haben die Gäste den Wink verstanden, war doch einst die Spirituosenfabrik „Sonne“ der größte Betrieb der kleinsten Stadt des Landes, heute ist das Zahnlabor wichtigster Arbeitgeber in Richtenberg.

OZ-Bild

Richtenberger Dentallabor Kock seit 25 Jahren am Markt / 54 Mitarbeiter sorgen für zahntechnische Erfolgsgeschichte

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54 Mitarbeiter, darunter viele Zahntechniker, aber auch Kaufleute und Kurierfahrer, stehen für eine Erfolgsgeschichte, die 1991 begann. Und heute ist das Unternehmen Kock mit seinen 270 Mitarbeitern in den drei Firmen im brandenburgischen Pritzwalk, im Stammhaus Wallenhorst in Niedersachsen und im vorpommerschen Richtenberg bundesweit das größte familienbetriebene Zahnlabor Deutschlands.

In einer Neubau-Wohnung in Franzburg begannen die Zahntechniker mit ihrer Arbeit, als das medizinische Zentrum Stralsund Land, für das sie bis dahin arbeiteten, aufgelöst wurde. „Es ist dem Engagement von Ramona Neitzel zu verdanken, dass wir uns so entwickeln konnten. Und auch die Stadt hat mitgezogen, damit wir 1993 hier in der Stralsunder Straße ein neues Labor bauen konnten“, sagt Gerd Kock weiter. Doch der 46-Jährige dankt nicht nur der Richtenberger Geschäftsführerin. „Global denken und regional handeln, das geht nur, wenn die Mitarbeiter mitziehen. Und das tun sie – mit viel Liebe zum Detail, immer bereit, auch neue Wege zu gehen. Und das schätze ich. Mittlerweile hat sich die Nähe zu unseren Kunden so ausgezahlt, dass wir bereits mit der zweiten Generation von Zahnärzten zusammenarbeiten.“ Kock betont immer wieder, dass die Geschichte des Erfolgs eine Geschichte der Richtenberger engagierten Mitarbeiter ist.

Besonders stolz ist man in Richtenberg auf die Lehrlingsausbildung. 40 Zahntechniker durchliefen die Richtenberger Werkstatt, viele sind geblieben, manche sind heute junge Meister im Dentallabor.

Andere holten bundesweit Preise im Wettbewerb junger Handwerker.

Ob Geschäftspartner, einstige Mitarbeiter, Vertreter der Stadt, Kunden – die Schar der Gratulanten zum „25.“ ist lang. Doch das Labor Kock wollte keine Geschenke für sich, sondern bat um Spenden für mehr Grün in Richtenberg. Über 3000 Euro sind da zusammengekommen. „Das ist eine stolze Summe. Wir haben ja ein Konzept für unsere Grünanlagen mit Sträuchern, Hecken und Bäumen. Da können wir das Geld gut gebrauchen“, freut sich Bürgermeister Karldiether Wegner (parteilos) im OZ-Gespräch über das Engagement der Firma Kock.

Und natürlich wird so ein Firmenjubiläum auch gefeiert – mit Musik, leckeren Büfett-Ideen, Coffe-Bike, Barwagen und einer gelungenen Überraschung: Der Richtenberger Carnevalsverein mischt das Festzelt mit Kuh-Ballett, Heidi-Musik und Herzbuben-Auftritt auf. Auch da zeigt sich, dass Richtenberg Qualität zu bieten hat – in Wirtschaft und Kultur.

Unternehmen wächst

1993 startete Kock mit dem Neubau in Richtenberg direkt an der Landesstraße von Stralsund nach Tribsees. 1997 erfolgte hier bereits ein Anbau, weil der Mitarbeiterstab ständig gewachsen ist. In diesem Jahr wurde das Labor renoviert.

54 Mitarbeiter zählt das Dentallabor. Dazu gehören fünf Meister, fünf Fahrer, vier Verwaltungsmitarbeiter, drei Lehrlinge und über 30 Zahntechniker. Tendenz wachsend.

Ines Sommer

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