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Grünes Licht für den Tribseer Damm

Stralsund Grünes Licht für den Tribseer Damm

Verkehrsminister Pegel erteilt Förderzusage zur Sanierung der Straße in Höhe von 2,2 Millionen Euro

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Verkehrsminister Christian Pegel (r.) im Gespräch mit dem Leiter der Abteilung Straßen und Stadtgrün, Stephan Bogusch.

Stralsund. Wenn es nach dem Schweriner Verkehrsministerium geht, steht der Sanierung des Tribseer Damms in Stralsund nichts mehr im Wege. Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) gab gestern grünes Licht. In einem Gespräch mit Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) überreichte er der Hansestadt eine Förderzusage zur Umsetzung des Straßenbauprojektes in Höhe von 2,24 Millionen Euro.

Wenn bis Oktober der Antrag nicht gestellt ist, verfällt die Förderzusage.“Christian Pegel (SPD), Infrastrukturminister

„Mit Hilfe europäischer Mittel haben wir die Möglichkeit, die Stadtentwicklung im Bereich Straßenbau voranzutreiben“, sagte Pegel. Das Projekt diene nicht nur der Verbesserung der Mobilität, sondern entlaste auch die Menschen und die Umwelt. „Ja, wir können mit der Sanierung des Tribseer Damms zugleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen“, fügte Stephan Bogusch, der Leiter der Abteilung Straßen und Stadtgrün in Stralsund, an. Denn zum einen tue man etwas für den Lärmschutz, zum anderen könne das Radwegenetz verbessert und die Straße insgesamt erneuert werden.

Bei den geplanten Bauarbeiten geht es um den Abschnitt vom Bahnhof bis zur Kreuzung Carl-Heydemann-Ring (die OZ berichtete). Diskutiert wird derzeit allerdings noch in den politischen Gremien, ob hier die von der Stadt favorisierte Ampellösung bestehen bleiben oder möglicherweise ein Kreisverkehr eingerichtet werden soll. Zuletzt hatte Bogusch die Ampelkreuzung in einer öffentlichen Fraktionssitzung der CDU-Fraktion verteidigt. Auch gestern unterstrich der Verwaltungsmitarbeiter, dass der Kreisel an dieser Stelle aus seiner Sicht keine Alternative sei. Bogusch argumentiert mit einer größeren Anzahl von Fahrzeugen, Fußgängern und Radfahrern am Tribseer Damm/Carl-Heydemann-Ring im Vergleich beispielsweise zum Werftkreisel. Eine Ampelkreuzung biete in dem Fall aus seiner Sicht die größere Sicherheit. In die nächste Bürgerschaftssitzung wollen die Grünen einen Antrag für einen Kreisel einbringen. Debattiert wird außerdem derzeit auch noch über die von der Stadt vorgesehenen Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn an Stelle von beidseitig gesondert geführten Radwegen. Pegel machte auf Nachfrage der OSTSEE–ZEITUNG deutlich, dass die Bürgerschaft das Projekt nun möglichst schnell vorantreiben sollte. Denn bis Oktober müsse die Feinplanung vorliegen und der exakte Förderantrag gestellt werden. „Wenn bis Oktober der Antrag nicht gestellt ist, verfällt die Förderzusage“, stellte Pegel klar. Damit die Kohle nicht futsch ist, wäre es also gut, wenn in den politischen Gremien bald Einigkeit erzielt wird.

Insgesamt werden aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) durch das Land vier Straßenbauprojekte in Höhe von fast zehn Millionen Euro gefördert. Weitere Gelder gehen in die Hansestädte Greifswald und Wismar sowie nach Ribnitz-Damgarten.

Einmal in Geberlaune, hatte Pegel gestern noch einen weiteren Scheck für Stralsund mit dabei: Mit rund 22 000 Euro wird eine Studie „Alternatives ÖPNV-Konzept – Richtungsknoten Stralsund“ gefördert.

Bereits im Jahr 2014 hatte das Ministerium die Stadt Stralsund im Rahmen der landesweiten Initiative „Kombiniert Mobil – Verkehrsmittel vernetzen“ unterstützt. Diese Studie soll nun vertieft und fortgeführt werden. Dabei geht es konkret um die Einrichtung von vier Umsteigepunkten im Busverkehr, die die Erreichbarkeit von Altstadt, Hauptbahnhof und den künftigen Park & Ride-Anlagen am Stadtrand deutlich verbessern könnten.

Marlies Walther

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