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Stralsund Hansestadt hofft auf Ansiedlung der Erdölfirma CEP
Vorpommern Stralsund Hansestadt hofft auf Ansiedlung der Erdölfirma CEP
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07:57 29.03.2014
Jacobus Bouwmann, Executive Vice President bei CEP (Central European Petroleum GmbH), während seines Vortrags im Stralsunder Rathaus. Quelle: Christian Rödel
Stralsund

Die Hansestadt hofft auf eine Ansiedlung des Erdölförderers Central European Petroleum GmbH (CEP). Das wurde am Donnerstagabend am Rande des Wirtschaftsforums im Löwenschen Saal des Rathauses deutlich. Dazu waren auf Einladung von Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) über 100 Vertreter von Unternehmen und Verbänden aus der Region erschienen. Prominentester Gast war Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU).

Der Holländer Jacobus Bouwmann, Executive Vice President bei CEP, hielt einen Vortrag über die Pläne des Unternehmens, in Vorpommern Erdöl zu fördern. Seinen Worten zufolge beginnt bereits in diesen Tagen nach mehreren Probebohrungen bei Saal westlich von Barth die Testförderung des begehrten Rohstoffs.

Bei einer Ansiedlung des derzeit noch in Berlin ansässigen Unternehmens mit seinen 35 Mitarbeitern in der Hansestadt würde die Gewerbesteuer den defizitären Haushalt angesichts der riesigen Umsätze erheblich entlasten.

Stralsunds Wirtschaftsförderer Peter Fürst redete im Gespräch mit der OZ auch gar nicht lange um den heißen Brei herum: „Natürlich wünschen wir uns, dass CEP in die Stadt kommt.“ Weiter wollte er sich nicht in die Karten schauen lassen. In Gesprächen dürfte es aber vor und nach dem Wirtschaftsforum im Rathaus durchaus Annäherungsversuche gegeben haben.

Ob sich die deutsche Tochter des kanadischen Konzerns CEP Ltd. aber tatsächlich am Sund oder überhaupt in Vorpommern niederlässt, ist völlig unklar. Bouwmann versicherte zwar, Berlin verlassen zu wollen und sich dort anzusiedeln, wo die Arbeit wartet. Allerdings gibt es auch in der Lausitz recht erhebliche Öl-Vorkommen, die sich das Unternehmen gesichert hat. Und dort wird man ebenso um die Gunst des vermeintlichen Schwarz-Goldesels buhlen. Unabhängig davon will Central European Petroleum allein für die Förderstätte Saal/Barth in den kommenden 25 Jahren 2,61 Milliarden Euro ausgeben.



Jens-Peter Woldt

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