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Stralsund Jetzt geht’s los mit dem Erlebnispfad durchs Trebeltal
Vorpommern Stralsund Jetzt geht’s los mit dem Erlebnispfad durchs Trebeltal
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12:39 20.05.2017
Hier wird der Wanderweg entlanggehen: Kunsthistorikerin Beatrice Busjan (l.) mit Projektleiterin Birgit Kamrath auf der hölzernen Klappbrücke in Nehringen. Quelle: Peter Franke

Baustart für den Erlebnispfad Trebeltal: Im Juni sollen die ersten Arbeiten an dem 30 Kilometer langen Weg (siehe Grafik) beginnen – und zwar „mit dem Ausbessern der Zufahrt zum alten Bollwerk“, sagte Birgit Kamrath, die mit der Leitung des Erlebnispfad-Projekts betraut ist während der sogenannten Bauanlaufberatung am Donnerstag.

Vor mehr als zwei Jahren wurden erste Pläne für den Ausbau eines Erlebnis- und Wanderweges öffentlich, der durch die Trebelregion rund um Tribsees, Nehringen und Deyelsdorf verlaufen soll. Die Kosten für den 30 Kilometer langen Rundkurs sollen mehr als 255000 Euro betragen. Als Aufgabenträger ist die Gemeinde Deyelsdorf mit 36000 Euro dabei. Tribsees übernimmt 23000 Euro, Grammendorf 3000 Euro. Von Leader – einem europäischen Topf – kommen 84 Prozent der Gesamtsumme.

„Wenn das fertig ist, wird das wunderschön sein. Nicht zuletzt ist das auch eine touristische Aufwertung für die Gemeinde“, sagt die Deyelsdorfer Bürgermeisterin Sandra Boy. Probleme könnten später allerdings Pflege und Instandhaltung bereiten – weil alle Gemeinden sparen müssen. Bis zum Herbst soll der Erlebnispfad fertiggestellt sein – und auch ein Waldlehrpfad im Revier Stubbendorf, den die Landesforst-Behörde verwirklichen will. Dieser Waldlehrpfad, der separat über den europäischen Eler-Fonds mit 75000 Euro gefördert wird, soll direkt an den Erlebnispfad Trebeltal anschließen.

Der zukünftige Waldlehrpfad beginnt und endet in der Nähe der Revierförsterei Stubbendorf. Auf etwa 4,5 Kilometern entstehen in regelmäßigen Abständen kleine Stationen, an denen nicht nur Informationstafeln zur Flora und Fauna aufgestellt werden, sondern auch Mitmachaktionen dazu einladen, selbst aktiv zu werden. An einer Stelle soll in einer Buche die Attrappe eines Adlerhorstes verankert werden. Geplant sind zudem ein Baumlabyrinth und eine Station, an der Vogelstimmen erkannt werden müssen.

Auch eine Streuobstwiese wird in den Waldlehrpfad mit einbezogen. „Wir haben hier unter anderem Bäume alter Obstsorten gepflanzt“, erzählt Jörg Ludwig. Zudem wird es entlang der Obstbäume einen Imkerlehrpfad geben.

Claudia Noatnick/peter Franke

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