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Kriminalistin und Brauerin für einen Tag

Stralsund Kriminalistin und Brauerin für einen Tag

Der 14. Girls Day bietet Schülerinnen die Möglichkeit, in vermeintliche Männer-Berufe hinein zu schnuppern.

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Kriminaltechniker Michael Stark zeigt Aileen Kryniecki, Alina Peruth und Ulrike Czymontkowski beim Girls Day, wie die Bundespolizei arbeitet.

Stralsund. Er hat schon Tradition, der Girls Day. Bereits zum 14. Mal haben Mädchen in diesem Jahr bundesweit die Möglichkeit, sich in vermeintlichen Männerberufen umzuschauen.

Am Donnerstag geben Landrat Ralf Drescher und Sozialministerin Birgit Hesse an der Fachhochschule den Startschuss für den Girls Day im Landkreis Vorpommern-Rügen. Dieser Tag wendet sich an Schülerinnen ab der 5. Klasse. Sie können sich in Unternehmen, Behörden und Einrichtungen umschauen, sich über den Arbeitsalltag vor Ort informieren und selbst aktiv werden. Bislang gibt es rund 40 Unternehmen und Einrichtungen im Kreisgebiet, die ihre Türen für interessierte Mädchen öffnen. Einige davon sogar mit mehreren und verschiedenen Angeboten, so dass fast 300 Plätze zur Verfügung stehen.

In Stralsund sind in diesem Jahr 18 Institutionen und Unternehmen mit am Start. Einblick bietet außerdem Claudia Müller, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag. Sie steht unter dem Motto „Frauen mischen sich ein“ für Gespräche zur Verfügung.

Seit vielen Jahren mit im Boot ist die Bundespolizei. „Im Rahmen der Berufsorientierung bietet der Girls Day eine gute Möglichkeit, sich frühzeitig über die Karrieremöglichkeiten und die verschiedenen Berufsfelder zu informieren“, sagt Uta Bluhm von der Bundespolizei. Dafür haben sich die Verantwortlichen wieder jede Menge einfallen lassen. Angefangen beim Vorstellen der Polizeitechnik über Informationen zum elektronischen Fingerabdruck bis hin zur Einweisung in den Überlebensrettungsanzug. „Die Nachfrage nach freien Plätzen an diesem Tag ist bei uns gleichbleibend hoch“, so Uta Bluhm.

Die Arbeitsagentur hat für die Mädchen unter dem Motto „...eigentlich will ich Prinzessin werden“ein buntes Programm zur Berufs- und Lebensplanung im Gepäck.

Auf die Finger schauen können die jungen Damen Kfz-Mechatronikern, Fahrzeuglackierern oder auch Malern, Tischlern und Metallbauern. Interessant wird es an der Fachhochschule. Dort werden spannende Laborversuche in den Fachbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik gemacht und es wird demonstriert, wie das Herz funktioniert und was ein EKG hiermit zu tun, wie aus einer Filmaufnahme eine DVD wird und wie man regenerative Energie gewinnen kann. Außergewöhnlich versprechen auch die Besuche in der Störtebeker Braumanufaktur zu werden oder beim Stralsunder Nahverkehr.

Weitere Informationen unter www.girlsday-mv.de

Die Bundespolizei bietet vielfältige Karrieremöglich-
keiten für Frauen, angefangen bei der Streifenpolizistin bis zur Hubschrauberpilotin.“Uta Bluhm, Bundespolizei

 



Miriam Weber

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