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Stralsund Letztes Geld aus der Kofi-Kasse: 800 000 Euro für Kita und LED
Vorpommern Stralsund Letztes Geld aus der Kofi-Kasse: 800 000 Euro für Kita und LED
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00:00 24.03.2016
Die Sanierung der ASB-Kita in Tribsees vom Keller bis zum Dach soll noch in diesem Jahr beginnen. Quelle: Ines Sommer

Es sind die letzten Finanzspritzen, die das Land aus dem Kofinanzierungsfonds verteilt. Damit hat man all jene Kommunen unterstützt, die den Eigenanteil ihrer Investitionen nicht schultern konnten. Bevor der Topf nun leer ist, können sich Städte und Gemeinden aus Vorpommern-Rügen noch einmal über einen warmen Regen freuen. Insgesamt 800000 Euro fließen in Projekte von Tribsees bis Wendorf.

Wir wollen unsere Kita sanieren und auf 234 Plätze erweitern.“Thomas Molkentin (CDU), Bürgermeister

Den größten Brocken sahnt die Stadt Tribsees ab. Die hatte einen Antrag auf 80-prozentige Unterstützung gestellt und bekommt nun aus Schwerin 633000 Euro. Damit soll die Kindertagesstätte „Vier Jahreszeiten“ saniert und in diesem Zuge auf 234 Plätze für Krippe, Kindergarten und Hort erweitert werden. Über zwei Millionen Euro soll die Sanierung vom Keller bis zum Dach kosten. 155

000 Euro städtebauliches Sondervermögen sollen ebenfalls investiert werden. Dennoch war den Tribseesern angesichts der angespannten Haushaltslage der Eigenanteil zu hoch. Deshalb der Antrag zur Kofinanzierung, der nun bewilligt wurde. „Das ist wirklich eine gute Nachricht, wir haben ja auch Jahre dafür gekämpft“, sagt Bürgermeister Thomas Molkentin (CDU) und freut sich, dass man das große Projekt nun noch in diesem Jahr in Angriff nehmen kann. Über eine gute Nachricht zu Ostern können sich aber auch viele Gemeinden aus dem Amtsbereich Niepars freuen. So wird die Dachsanierung des Pferdestalls in Obermützkow mit 40826 Euro gefördert, das sind 75 Prozent des Nieparser Eigenanteils. Hinzu kommen Fördermittel aus dem Ilerl-Topf. Insgesamt werden über 150000 Euro in das Projekt investiert. „Wir bereiten die Ausschreibung vor und wollen im Sommer loslegen“, so Bürgermeisterin Bärbel Schilling (parteilos).

„Wir freuen uns natürlich auch, dass viele Gemeinden jetzt noch mal die Hälfte des Eigenanteils für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED bekommen“, sagt CDU-Landtagsabgeordneter Dietmar Eifler gestern gegenüber der OZ und fügt an: „Für die Gemeinde Steinhagen heißt das: Wir können das, was wir in Negast begonnen haben, beenden und außerdem auch Steinhagen und Krummenhagen auf LED-Licht ausrichten.“

Die Gemeinde Steinhagen bekommt dafür 73670 Euro, Pantelitz kann sich über 28960 Euro freuen. Die Gemeinde Wendorf erhält 23412 Euro, Groß Kordshagen ist mit einem Zuschuss von 6400 Euro bedacht worden. Und Kummerow erhält eine Finanzspritze von 10726 Euro.

Von Ines Sommer

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