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Stralsund Mitten im Mittelstand

Die Zusammenarbeit von Fachhochschule und Wirtschaft der Region ist eine Erfolgsgeschichte. Das wurde auf dem 14. STeP-Kongress deutlich.

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Das Organisations-Team des 14. STeP-Kongresses im Stralsunder Rathaus. Fotos (5): Christian Rödel

Stralsund. Immer diese Anglizismen, werden nicht wenige Besucher gedacht haben, als sie das große Motto des 14. STeP-Kongresses gestern im Löwenschen Saal des Rathauses lasen. „MOVE“ stand da in dicken Lettern auf einer Projektionsfläche, die von einem Beamer angestrahlt wurde. Das klang zunächst englisch, international und weltoffen, aber auf der Meta-Ebene war es dann doch nur eine deutsche Übersetzung für: „Mittelstand und Organisationen verändern und entwickeln“.

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Die Zusammenarbeit von Fachhochschule und Wirtschaft der Region ist eine Erfolgsgeschichte. Das wurde auf dem 14. STeP-Kongress deutlich.

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Wer jedoch als alter Lateiner oder Englisch-Fan sofort an movere oder move (fortbewegen, vorrücken) dachte, lag dennoch nicht ganz falsch. Bewegen, insbesondere in der Wirtschaft der Region, wollen die Macher des Kongresses auf jeden Fall etwas, und das haben die Organisatoren der vorherigen STeP-Kongresse ja schon bewiesen. Über „Step by Step“ (englisch: Schritt für Schritt) könnte man an dieser Stelle noch weiter wortspielerisch fabulieren. Doch STeP ist auch ein deutsches Kürzel und bedeutet: Stralsunder Tagungen für erfolgreiche Partnerschaften.

Der Stralsunder Wirtschaftsprofessor Norbert Zdrowomyslaw hat als Spiritus Rektor dieser mittlerweile sehr erfolgreichen Veranstaltungsreihe, die fast ausschließlich von Studierenden der Fachhochschule organisiert wird, eine Institution gemacht. Das gebetsmühlenartig vorgetragene Mantra von Prof. Z., wie Zdrowomyslaw wegen des komplizierten Namens genannt wird, lautet: „Global denken, lokal und regional handeln“. Mit Studenten hat er diese Devise auch in unzähligen anderen Projekten umgesetzt und dafür stets neue Partner begeistern können.

Es sind sozusagen „step by step“ leistungsstarke STeP-Kooperationen entstanden, die nicht nur regional ihre Kreise gezogen haben und ziehen. „Eher aus einer Bierlaune heraus ist die Idee damals vor knapp 15 Jahren entstanden, in der Region Vorpommern die hier schlummernden Potenziale zu heben“, erinnerte sich Stefan Suckow vom Stralsunder Mittelstandsverein (SMV) zurück, wie alles angefangen hatte.

Gesagt getan: Der SMV, der Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule und die Stralsunder Wirtschaftsförderung haben den Grundstein für ein großes Netzwerk in der Region gelegt. Die gemeinsame Vision dahinter: Sich als Region besser im internationalen und nationalen Innovations- und Standortwettbewerb zu positionieren.

Das Interesse an dieser Entwicklung, die über den lokal-regionalen Tellerrand geht, ist immens. Peter Fürst vom Amt für Wirtschaftsförderung sagte zur Kongresseröffnung, dass sich in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich zwei neue Rechenzentren am Standort Stralsund etablieren möchten. Die einseitige Ausrichtung auf die maritime Industrie reiche nicht aus, es müssten neue Geschäftsfelder, zum Beispiel auch in der Gesundheitswirtschaft, erschlossen werden, so Fürst.

FH-Professor Heiko Auerbach kündigte in diesem Zusammenhang an, dass es ab 2017 auch einen neuen Studiengang im Bereich Gesundheitswirtschaft geben wird. Angela Person vom Stadtmarketingverein ergänzte, dass die Entwicklung einer neuen so genannten Stadtmarke geplant ist. Moderiert und begleitet soll diese Stadtmarken-Entwicklung von einer beauftragten Agentur werden, die Ideen als Input sollen jedoch direkt aus Stralsund kommen.

Die Liste der STeP-Referenten war wieder illuster: Selbst ehemalige FH-Studenten, die heute in großen Konzernen oder mittelständischen Unternehmen Verantwortung tragen, hielten beim gestrigen 14.

STeP-Kongress interessante Vorträge. Die Tagungsorganisation, vom Catering bis zum funktionstüchtigen Mikrofon, lief gestern wie am Schnürchen und die 25 darin involvierten Studenten dürften dafür Bestnoten bekommen.

Christian Rödel

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