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Stralsund Nach dem Studium ein Job in Vorpommern
Vorpommern Stralsund Nach dem Studium ein Job in Vorpommern
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08:57 10.06.2015

Die Fachhochschule der Hansestadt ist eine von zehn Hochschulen bundesweit, die sich im Wettbewerb „study und work“ (studieren und arbeiten) durchgesetzt haben.

Dieser war gemeinsam von der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke, und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ins Leben gerufen worden. Ausländische Studenten sollen in Deutschland bessere Chancen bekommen, nach dem Studium auf hiesigen, regionalen Arbeitsmärkten Fuß zu fassen.

„Ziel war es, ein Konzept vorzulegen, das beim Thema Fachkräftesicherung die Potenziale von Wissenschaft und Wirtschaft miteinander vernetzt“, sagt Professor Dirk Engel vom Fachbereich Wirtschaft der FH. Die Hochschule am Sund bringt dafür gute Voraussetzungen mit, 117 ausländische Studenten lernen an der Einrichtung, 81 in Vollzeit, 36 Austauschstudenten. Mit der Industrie und Handelskammer Neubrandenburg holte man sich einen starken Partner ins Boot.

„Unser Fokus lag dabei von Anfang an auf Vorpommern mit der Konzentration auf die Hansestädte Stralsund und Greifswald“, betont Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg. Er verweist dabei auf solche vorhandenen Fördereinrichtungen wie das Technologiezentrum Vorpommern (TZV) oder das Biotechnikum in Greifswald, die beide den Start für Existenzgründer fördern und bei dem Vorhaben „study & work“ mit im Boot sind.

Das gemeinsame Konzept mit dem man sich am Wettbewerb beteiligte, setzt inhaltlich auf drei Schwerpunkte. So sollen zunächst ausländische Studierende auf den deutschen Arbeitsmarkt neugierig gemacht werden. „Das fängt an bei der Vermittlung von Firmenbesuchen, reicht über Praktika und Exkursionen zu Messen bis hin zu Schulungen, etwa dazu, wie in Deutschland Vorstellungsgespräche ablaufen“, erläutert Katja Striegler, Leiterin des Internationalen akademischen Service der FH.

Ferner will man mit dem Projekt aufzeigen, was es in Vorpommern an Wirtschaft gibt und wie sind die Strukturen. „Nicht zuletzt gilt es, auch die Unternehmen auf ausländische Fachkräfte vorzubereiten“, sagt Wolfgang Blank. Für ihn fängt das schon bei der Sprachbarriere an: „Wer ausländische Fachkräfte sucht, sollte auch in der Lage sein, eine Stellenanzeige auf Englisch aufzugeben.“

In einem Punkt geht das Stralsunder Konzept noch über die Wettbewerbsanforderungen hinaus. „Wir wissen, dass ausländische Studenten eher bereit sind, sich selbstständig zu machen, als ihre deutschen Kommilitonen, auch daran wollen wir anknüpfen und entsprechende Unterstützung geben“, so Blank.

Fachhochschule, IHK und ihre Partner haben jetzt zwei Jahre Zeit, dieses Konzept für Vorpommern umzusetzen. Als Unterstützung dafür gab es ein Preisgeld von 120000 Euro.



Jörg Mattern

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