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Netto-Einkaufsmarkt an der Lindenallee wird erweitert

Stralsund Netto-Einkaufsmarkt an der Lindenallee wird erweitert

Backshop und Leergutannahme kommen hinzu. Der gesamte Eingangsbereich wird neu gestaltet.

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Die Bauarbeiter verschiedener Firmen geben sich derzeit am Grün- hufer Netto-Markt die Klinke in die Hand.

Quelle: Ines Sommer

Stralsund. Die Bauarbeiter geben zurzeit den Ton an am einzigen Grünhufer Lebensmittelmarkt, von den Einheimischen nur roter Netto genannt. Zwischen den ganzen Baufahrzeugen schlängeln sich immer wieder die Kunden hindurch, denn das Geschäft läuft weiter — über einen provisorischen Eingang an der Seite.

„Wir werden den Markt in Grünhufe um zwei Bereiche erweitern. So soll eine extra zugängliche Leergutannahme gebaut werden“, sagt Sprecherin Marie Gerken vom Netto-Unternehmen in Maxhütte-Heidhof.

Gerade bei der Flaschenrückgabe kam es immer wieder zu langen Schlangen, die das Einkaufen anderer Kunden erschwerten.

Ausgestattet wird das im Januar 2009 eingeweihte Gebäude zudem mit einer umweltfreundlichen LED-Beleuchtung. Vorausgegangen war dem Neubau damals die Schließung des Plus-Marktes in Grünhufe. Die Supermarktkette Edeka, führend auf dem deutschen Lebensmittelmarkt, hatte Plus übernommen und war anschließend mit der Edeka-Billigkette Netto (Süd) verschmolzen.

Besonders stolz ist der Discounter in Grünhufe nun auf den Bau einer modernen Backstation. „Das Angebot reicht dann vom Selbstbedienungssegment mit loser, frischer Backware bis hin zu verpackten Eigen- und Markenbackwaren und Artikel aus dem Selbstback-Sortiment“, sagt die Sprecherin auf OZAnfrage.

Bundesweit arbeitet Netto mit 1000 lokalen Bäckereien zusammen. Sie sind meist im Vorkassenbereich zu finden. So auch in Stralsund. Hier bietet die Bäckerei Kühl aus Grimmen frische Backwaren an.

„Unser Standort verschiebt sich ein wenig, aber wir nutzen diese Gelegenheit gleich dazu, unseren Laden zu renovieren und zu modernisieren. Bis alles fertig ist, sorgt ein Verkaufswagen dafür, dass uns die Kunden nicht vergessen“, sagt Geschäftsführer Hendryk Kühl gegenüber unserer Zeitung.

Auch wenn sich jetzt kleine Veränderungen ergeben, die Grünhufer werden sich fragen, warum der Netto-Markt nicht noch großflächiger gestaltet wird. Immerhin versorgt der Markt mehr als 6000

Einwohner in diesem Stadtteil, ganz zu schweigen von Pendlern. Es gibt hier lediglich noch einen Kombimarkt mit Bäcker und Fleischer in der Vogelsangstraße.

„Eine große Erweiterung ist aus bautechnischen Gründen nicht möglich“, heißt es bei Netto. OZ fragte dazu im Stralsunder Bauamt nach: „Der Netto-Markt ist ursprünglich als Plus-Markt für den Standort einer ehemaligen DDR-Kaufhalle errichtet worden. Für das Grundstück existiert kein Bebauungsplan. Die Erweiterung zu einem großflächigen Einzelhandel, das wäre eine Verkaufsfläche mit mehr als 800 Quadratmetern, wäre an diesem Standort bauplanungsrechtlich unzulässig“, sagt Stadt-Pressesprecher Peter Koslik. Im Rahmen der rechtlichen Zulässigkeit wurden in den zurückliegenden Jahren bereits verschiedene An- und Umbauten des Netto-Marktes durch die Hansestadt genehmigt.

 



Ines Sommer

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