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Neues Wohnen in einstigen Geschäften

Stralsund Neues Wohnen in einstigen Geschäften

Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“ saniert für 3,5 Millionen Euro die Ecke Baden-/Mauerstraße

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Der großzügige Innenhof im Bereich Baden-/Ecke Mauerstraße mit Begrünung enthält auch eine Spielfläche.

Quelle: Foto: Jörg Mattern

Stralsund. Noch beherrschen Trockenbauer, Elektriker und Klempner das Bild in den einstigen Gewerberäumen des Hauses an der Ecke Baden-/Mauerstraße. Derzeit werden hier in bester Altstadtlage ehemalige Verkaufs- und Lagerräume zu zwölf neuen Wohnungen umgebaut. Schon ab Januar will der Eigentümer, die Wohnungsgenossenschaft „Aufbau“ (WGA), in die Vermietung gehen.

„Wir werden damit als Genossenschaft attraktiven Wohnraum auch in der Altstadt anbieten“, sagt Steffen Silbermann, WGA-Vorstand. So entstehen in den einstigen Geschäftsräumen Ein- bis Vier-Raum-Wohnungen zwischen 35 und 85 Quadratmetern Wohnfläche, die zwischen 380 Euro warm für die kleinen und 950 Euro für die großen Zuschnitte zu mieten sein werden.

Ein großes Investitionsvorhaben für das die Wohnungsgenossenschaft, neben den zehn Gewerbeeinheiten zum Ende des vergangenen Jahres auch 20 der darüberliegenden Wohnungen mit übernommen hatte. Diese werden im Bereich Badenstraße derzeit ebenfalls saniert. Im Bereich der Mauerstraße soll es Anfang 2018 losgehen. „Die Leitungen für Trink- und Abwasser sowie Elektro werden erneuert, die Bäder komplett saniert“, sagt Silbermann. Damit ist die Zeit der 80 Liter Elektroboiler vorbei. Wo es sich anbietet, werden die Wohnungen auch mit Balkonen ausgerüstet. Am Ende werden die Umbauten 3,5 Millionen Euro gekostet haben.

Zwei Herausforderungen galt es für die Genossenschaft zu meistern. Da war zu einem der Denkmalschutz zu beachten. Die Lückenbebauung an dieser Stelle war zum Ende der DDR-Zeit der Versuch, unter den Bedingungen des Plattenbaus Wohngebäude im Stil hanseatischer Giebelhäuser in der verfallenden Altstadt zu errichten. Die WGA konnte hier nur unter strengen Auflagen der Denkmalpflege sanieren.

„Damit wird nach den Arbeiten der ursprüngliche Charakter der Gebäude sichtbar bleiben“, sagt Steffen Silbermann. So konnten etwa die großen Schaufensterflächen im Erdgeschoss nicht verkleinert werden. Für Ines Piehl ist das nicht unbedingt ein Nachteil. „Entstanden sind hier Wohnungen mit sehr hellen Räumen“, berichtet die Leiterin der Wohnungswirtschaft der WGA. Sie war es auch, die sich mit dem zweiten Schwerpunkt des Umbaus befasst hat. „Die Wohnungen mussten für die Zeit der Bauarbeiten freigezogen werden“, sagt Ines Piehl. Das bedeutete im Bereich Badenstraße viele Einzelgespräche mit den Mietern, Verständnis wecken, auf Ängste und Sorgen eingehen, Hilfe beim Umzug anbieten, individuelle Lösungen finden. „Vier Mieter entschieden sich nach Abschluss der Arbeiten wieder zurückzuziehen“, berichtet die Immobilien-Ökonomin von erfolgreichen Gesprächen. Erfahrungen, auf denen sie aufbauen kann. Für den Freizug zum Wohnungsumbau im Bereich Mauerstraße beginnen die Gespräche mit den Mietern in diesen Tagen. Hier sollen ab April 2018 die Gewerke anrücken

Jörg Mattern

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