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Pflasterarbeiten auf Platz der Freiheit in Barth sind erledigt

Barth Pflasterarbeiten auf Platz der Freiheit in Barth sind erledigt

Absperrung bleibt noch zwei Wochen bestehen

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Vertreter der Stadt und von Baufirmen bei der Bauabnahme auf dem Platz der Freiheit. FOTO: VOLKER STEPHAN

Barth. . Mit der Fertigstellung der Pflasterung des Platzes der Freiheit wurde nun auch der dritte und letzte Bauabschnitt der Hafenstraße vollendet. Ende der vergangenen Woche erfolgte die Abnahme durch die Stadt Barth. In den nächsten beiden Wochen werden vor der Wohnanlage Barther Burg die restlichen Pflasterarbeiten am Gehweg erledigt, die aufgrund des kalten Wetters unterbrochen werden mussten. Der elastische Pflastermörtel des Herstellers verträgt unmittelbar nach der Verarbeitung keine Temperaturen unter fünf Grad, die ja nachts deutlich unterschritten wurden. So informierte Michael Reuter, Bauleiter des Planungsbüros Voss & Muderack aus Marlow.

„Wir wollen das Pflaster noch etwas ruhen lassen, damit es sich setzen kann.

Michael Reuter, Bauleiter

„Trotz der Fertigstellung der Straßenpflasterung werden wir die Absperrung noch zwei Wochen beibehalten, damit das Pflaster noch etwas ruhen und sich setzen kann“, erklärte er. „Zumal der Baugrund hier sehr schwierig ist.“ Während für die Bautrasse Hafenstraße das Dettmannsdorf-Kölzower Tiefbauunternehmen BaSeCo zuständig war (planmäßig am 30. September fertiggestellt), war der Auftrag für die Zufahrt zum Speicher II, für den Vorplatz der Wohnanlage sowie für den angrenzenden Abschnitt der Wieckstraße an den Tief- und Rohrleitungsbau Zimdars aus Dargun gegangen. Die ungewöhnliche Aufteilung und Vergabe des Vorhabens an zwei verschiedene Auftragnehmer sei aus förderrechtlichen Gründen notwendig gewesen. Durch die gute Abstimmung der Unternehmen untereinander sei die Zufahrt über die Hafenstraße zum Abschnitt der Darguner Tiefbauer bis auf zwei Wochen stets gewährleistet. „Nach dem Start Mitte Mai mussten ja während der ersten Bauphase erst einmal alle Rohrleitungen der Hafenstraße umverlegt werden. Das hatte fast sechs Wochen gedauert. So lange es ging, hielten wir in dieser Zeit die Straße halbseitig befahrbar“, erinnerte der Bauleiter.

Auch Stadtplanerin Birgit Streubel nahm an der Abnahme teil. Auf dem Vorplatz der Wohnanlage Burg solle in der nächsten Woche zusätzlich zur normalen Straßenbeleuchtung ein Kandelaber aufgestellt werden, der identisch mit dem des Holzerlandplatzes sei, teilte sie mit.

In eine noch abgesperrte Vertiefung des kleinen Vorplatzes werde etwa zur gleichen Zeit eine „Davidia“ gesetzt. „Man nennt sie wegen des Aussehens ihrer Blüten auch Taschentuchbaum“, beschrieb Birgit Streubel den sehr seltenen, bis zu acht Meter hoch wachsenden Baum. Auf einem ungepflasterten Streifen rund um den Vorplatz werde die Bepflanzung durch Sträucher ergänzt. Auf die ungewöhnliche Höhe der Straßengeländer an der Ecke Hafenstraße-Trebin-Reifergang angesprochen, bestätigte Bauamtsleiter Manfred Kubitz, dass diese so gewollt sei. „Wir wollten den Kreuzungsbereich für Fußgänger sperren. Den Fußgängerüberweg haben wir ein Stück in den Trebin hineinverlegt und dort die Bordsteine abgesenkt.“

Bereits während der Bauausschusssitzung in der vergangenen Woche hatte der Bauamtsleiter über andere Straßenbaumaßnahmen in Barth informiert. So wolle das Tiefbauunternehmen Lilie den Durchgang von der Hafenstraße zur Gartenstraße, an dem die Bauarbeiten wegen der Klage eines Anwohners fast zwei Jahre ruhten, noch in diesem Jahr „in einem Handstreich ab Anfang Dezember“

fertigstellen.

„Der Anwohner hat seine Klage zurückgezogen. Entlang seiner Hauswand wurde bis in 2,50 Meter Tiefe ein Streifen ausgehoben und mit einem Spezialbeton verfüllt. Der wird nicht so fest und wird die Schwingungen des Straßenbaus aufnehmen.“

Volker Stephan

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