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Scandlines erhält Zuschlag für Ostseefähren

Stralsund Scandlines erhält Zuschlag für Ostseefähren

Der Insolvenzverwalter der Stralsunder Volkswerft hat die beiden zu etwa 70 Prozent fertiggestellten Schiffe an den ursprünglichen Auftraggeber verkauft.

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Arbeiter streiken am Freitag vor der Volkswerft in Stralsund.

Quelle: dpa

Stralsund. Die deutsch-dänische Reederei Scandlines hat den Zuschlag für die beiden Ostseefähren der insolventen Stralsunder Volkswerft erhalten. Dies bestätigte am Freitag Cord Schellenberg, Sprecher von Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann, auf Anfrage der OSTSEE-ZEITUNG.

Käufer ist die Scandferries Chartering A/S, ein Unternehmen der Scandlines-Gruppe. Der Preis für die beiden zu etwa 70 Prozent fertiggestellten Schiffe soll knapp 32 Millionen Euro betragen. In der nächsten Woche soll der Kaufvertrag unterschrieben werden.

Die Fähren liegen seit rund zwei Jahren am Ausrüstungskai der Stralsunder Volkswerft, wo sie beheizt und von einem Sicherheitsdienst rund um die Uhr bewacht werden. Die Garantiezeit für den Großteil der Aggregate und Ausrüstungsgegenstände der Schiffe ist bereits abgelaufen.

Scandferries hatte die Fähren bei den damaligen P+S-Werften in Auftrag gegeben und die Verträge wieder gekündigt, nachdem die Schiffbaubetriebe vor 17 Monaten Insolvenz anmelden mussten. Ursprünglich waren 184 Millionen Euro als Kaufpreis für beide Fähren vereinbart worden.

Das Bieterverfahren war am Freitag noch einmal spannend geworden, nachdem eine Beteiligungsgruppe um Ex-Vulkan-Chef Friedrich Hennemann und den Stralsunder Anwalt Hans-Jörg Schüler in letzter Sekunde ein separates Angebot von 31 Millionen Euro für die Fähren vorgelegt hatte. Zudem soll es zuletzt noch einen weiteren, bislang unbekannten Bieter gegeben haben. Die Nordic-Werften sollen 30,5 Millionen Euro für die Schiffe geboten haben. Ob Nordic auch ohne die Fähren an der Volkswerft interessiert ist, steht zur Zeit in den Sternen.

 



Benjamin Fischer

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