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Stadt braucht leistungsstärkere Abwasserkanäle

Stralsund Stadt braucht leistungsstärkere Abwasserkanäle

Zwei wichtige Leitungen in Stralsund sind bereits jetzt an der Kapazitätsgrenze / Vorbereitet wird eine Investition in Höhe von 1,245 Millionen Euro

Stralsund. Die Hansestadt will mit insgesamt 1,245 Millionen Euro zwei wichtige Abasserleitungen verlegen und erneuern. Profitieren wird davon unter anderem die Störtebeker Braumanufaktur, weil die derzeitigen Leitungen unter einem Grundstück verlaufen, auf dem das Unternehmen ein neues Logistikzentrum errichten will. Gleiches trifft auch auf das Industrie- und Gewerbegebiet Franzenshöhe zu.

Bereits am Donnerstag wollen die Abgeordneten der Stralsunder Bürgerschaft über das Thema beraten. Vor allem geht es dabei um die Finanzierung, weil die nötigen 1,245 Millionen Euro noch nicht Teil der kommunalen Finanzplanung für das Jahr 2016 sind, mit denen dann die Regionale Wasser- und Abwassergesellschaft Stralsund mbh (Rewa) planen und den Umbau realisieren kann. Es wird davon ausgegangen, dass 60 Prozent der Summe das Land Mecklenburg-Vorpommern als Fördermittel zur Verfügung stellt. Den Rest — 498000 Euro — schultert die Rewa allein.

Der eigentliche Anlass für die Erneuerung der beiden Hauptabwasserkanäle, die am Stralsunder Klärwerk enden, ist allerdings nicht das Bauvorhaben der Brauerei. Wie den Erklärungen der Stadtverwaltung im Beschlussentwurf für die Bürgerschaft zu entnehmen ist, stoßen die Leitungen bereits jetzt an ihre Kapazitätsgrenze. Das heißt: Gerade gewünschte größere Ansiedlungen von Gewerbe in dem Bereich sind nur möglich, wenn die Kanäle mehr Abwasser als bisher aufnehmen können.

Das soll unter anderem mit kürzeren Pumpwegen und Begradigungungen erreicht werden. Teilweise sind auch größere Durchmesser geplant. Außerdem erhoffen sich die Experten höhere Durchlassmengen durch geringere Reibungswiderstände. Im Zusammenhang mit den Arbeiten muss auch eine alte Trinkwasserleitung stillgelegt werden. In diesem Zusammenhang sollen dann Leitungssysteme in der Frankensiedlung, speziell in der Greifswalder Chaussee, im Bergener Weg und im Kreuzungsbereich Putbusser Weg/Bergener Weg verändert werden. Verbunden werden sollen die Arbeiten übrigens mit dem dem Bau des neuen Bahngleises zum Frankenhafen. Die Stadt erhofft sich dadurch unter anderem eine Senkung der Gesamtkosten. Wann genau mit den Bauarbeiten begonnen wird, ist auch davon abhängig, wie schnell das Geld aus dem Wirtschaftsministerium in Schwerin fließt. Grünes Licht ist schließlich auch vom Innenministerium als Rechtsaufsichtsbehörde nötig.

Von jpw

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