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Stralsunder Unternehmen zufrieden mit 2016

Stralsund Stralsunder Unternehmen zufrieden mit 2016

Commerzbank-Studie: Fachkräftemangel nach wie vor Sorgenkind / Flüchtlinge sind hier für 71 Prozent aber keine Lösungsoption

Stralsund. Die Mehrheit der Gewerbetreibenden, Freiberufler und Handwerker in Stralsund ist mit dem Verlauf des Jahres offenbar zufrieden. Das geht aus einer Studie der Commerzbank hervor, die gestern vorgestellt worden ist. 50 Unternehmen, Geschäftskunden aller Banken mit einem Jahresumsatz bis zu 2,5 Millionen Euro, wurden dazu befragt. Insgesamt betreut die Commerzbank in Stralsund und Umgebung allein 1500 Geschäftskunden.

Laut der Studie gaben 47 Prozent an, dass sich die wirtschaftliche Situation sehr gut entwickelt habe – fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Immerhin 37 Prozent sagten aus, dass die Lage stabil geblieben sei. 14 Prozent gaben jedoch auch an, dass sich die Situation verschlechtert habe.

Die positive Einschätzung hängt vor allem mit vollen Auftragsbüchern zusammen. Nur sechs Prozent gaben an, dass sich die Auftragslage verschlechtert habe. Im vergangenen Jahr waren es noch zehn Prozent. Bei dem Großteil ist die Auftragslage gleichgeblieben, bei etwas mehr als einem Drittel hat sie sich verbessert.

Auffällig in der Studie ist, dass die Stralsunder Unternehmen deutlich internetaffiner sind als der Bundesdurchschnitt. 31 Prozent sind geschäftlich überwiegend im Internet aktiv, akquirieren dort Aufträge oder betreiben Online-Shops. In Deutschland insgesamt sind es nur 19 Prozent.

Nach wie vor ein großes Thema ist der Fachkräftemangel. 83 Prozent der Unternehmen gaben an, dass es schwierig sei, neue Mitarbeiter zu finden. Gründe dafür lägen vor allem im demografischen Wandel und in der fehlenden Qualifikation von Nachwuchskräften.

Doch die Unternehmen selbst zögern offenbar auch, dort selbst aktiv zu werden. „Es gibt Handlungsbedarf in der Unternehmerschaft. Ein Umdenken ist gefordert, mehr Geld in Personal zu stecken“, sagt Matthias Paulokat, Sprecher der Commerzbank, Bereich Ost. Das ist laut Studie jedoch nicht der Fall. Und nur 31 Prozent der Firmen wollen im Bereich Personal investieren.

Flüchtlinge als Arbeitskräfte kommen für den Großteil der Unternehmen ebenfalls nicht in Frage. 71 Prozent der Unternehmen gaben an, das Flüchtlinge keine Option seien, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Bundesweit sagen das nur 55 Prozent.

ron

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