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Trinkwasser seit 1. Januar teurer

Stralsund Trinkwasser seit 1. Januar teurer

In Stralsund steigt der Preis um 10 Cent pro Kubikmeter. Ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt muss mit knapp neun Euro pro Jahr zusätzlich rechnen.

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Um zehn Prozent sollen die Preise sinken, wenn Trink- und Abwasser in Rostock wieder in städtische Regie kommen.

Quelle: Lukas Schulze/dpa

Stralsund. Das Trinkwasser in Stralsund ist seit dem 1. Januar 2016 teurer als bisher. Der Preis ist jetzt für alle Kunden der Regionalen Wasser- und Abwassergesellschaft (Rewa) um 10 Cent pro Kubikmeter gestiegen und liegt bei 1,87 Euro Brutto.

Nach Angaben von Christian Koos, Geschäftsführer der Stadtwerke Stralsund, zu denen die Rewa gehört, ergibt sich für einen Drei-Personen-Haushalt somit ein Mehraufwand von 8,76 Euro pro Jahr, wenn man bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 80 Liter pro Tag ausgeht.

Hintergrund für die Preissteigerung ist die Modernisierung des Wasserwerks in Lüssow. Insgesamt 3,4 Millionen Euro wurden in eine Anlage zur Sulfatminimierung gesteckt. Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes beteiligte sich mit Fördermitteln in Höhe von 700 000 Euro an dem Vorhaben.

Das war mit dem Bau einer achteinhalb Kilometer langen Leitung zum Strelasund verbunden, durch die sulfatangereichertes Wasser entsorgt wird.

Die meisten Kunden der Rewa können sich nun über wesentlich weicheres Wasser als bisher freuen. Der Grad deutscher Härte wird jetzt mit 22 angegeben. Bisher lag er bei 35.

Den höheren Preis müssen aber auch jene Abnehmer zahlen, die nicht von dem weicheren Wasser profitieren können. Begründet wird das mit dem Solidarprinzip innerhalb der Rewa, deren Gesellschaft neben den Stadtwerken Stralsund auch noch der Landkreis Vorpommern-Rügen sowie 26 weitere Städte und Gemeinden sind.

Vor einem schwierigen Problems steht die Rewa in diesem Jahr. Nur noch bis Ende 2016 darf Klärschlamm auf den Feldern verteilt werden. Koos erklärte gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG, dass die Rewa gemeinsam mit anderen Unternehmen nach einer Lösung sucht.

Von Jens-Peter Woldt

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Rewa-Abteilungsleiter Thomas Zimmermann (Vordergrund) erläuterte den Mitgliedern des Umweltausschusses das Wasserwerk in Lüssow.

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