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Bauamt und Olthofsches Palais erhalten Koggensiegel für gelungene Sanierung

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Das Olthofsche Palais in der Ossenreyerstraße wird künftig das Koggensiegel des Bürgerkomitees Rettet die Altstadt tragen. FOTO: CHRISTIAN RÖDEL

Stralsund. . Imposant sind beide Gebäude, echte Hingucker. Doch die Badenstraße 17 und die Ossenreyerstraße 1 haben noch mehr gemeinsam. Künftig wird beide Fassaden das Koggensiegel, eine Ehrenplakette des Bürgerkomitees für eine gelungene Sanierung in der Altstadt, schmücken. Überreicht wurde das Siegel am Donnerstagabend von Dieter Bartels, dem Vorsitzenden des Komitees.

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Bauamt und Olthofsches Palais erhalten Koggensiegel für gelungene Sanierung

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„Etwa 160000 Gäste haben die Ausstellung besucht.Steffi Behrendt, Welterbemanagerin

Darüber hinaus gilt für beide Objekte „Moderne Nutzung in alten Gemäuern“, denn während in der Badenstraße 17 die Mitarbeiter des Bauamtes arbeiten, befindet sich in der Ossenreyerstraße 1 die Welterbeausstellung. Von den Sanierungsarbeiten berichtete Architektin Petra Kottke. Schlaglichtartig erinnerte sie daran, dass das barocke traufenständige Haus mit dem berühmten Hackertschen Tapetensaal 1988 schon einmal grundlegend saniert wurde. Allerdings wurde dabei so viel Holzschutzmittel verwendet, dass das Gebäude 2001 gesperrt werden musste. Nachdem es im Jahr 2004 zurück in den Besitz der Stadt fiel, gab es zunächst eine umfangreiche Schadstoffuntersuchung.

In den Jahren 2009 bis 2011 wurde das Olthofsche Palais für insgesamt 9,26 Millionen Euro saniert. Während sich im oberen Geschoss der Tapetensaal und Verwaltungsräume befinden, kann im Erdgeschoss die Welterbeausstellung täglich besucht werden. Alles ist barrierefrei und über einen Aufzug, der von außen angebaut wurde, erreichbar. Bis heute haben in etwa 160000 Gäste die Welterbeausstellung mit ihren fünf Kabinetten im Olthofschen Palais besucht.

Ganz so viele Besucher werden es in der Badenstraße 17 sicher nicht werden, auch wenn es im Bauamt Besucherverkehr geben wird. Architekt Robert Mittelbach gab ein paar Eindrücke von den Arbeiten an dem 1730 errichteten Meyerfeldtschen Palais. „Wir haben zwar unterirdische Bedingungen vorgefunden, vor allem was die Belichtungssituation betraf“, erklärte der Architekt, „aber große bauliche Eingriffe mussten wir nicht machen. Von außen erkennt man an der modernen Tür, dass wir saniert haben.“

Dieter Bartels erklärte, dass es kaum noch unsanierte Häuser in der Stadt gebe. „Allerdings haben die ersten, die direkt nach der Wende gemacht wurden, fast schon wieder Sanierungsbedarf.“ Trotz allem bleibe das Komitee am Geschehen dran und werde nächstes Jahr vor allem bei den Plänen der Neugestaltung des Neuen Markts, auf das Johanniskloster und das Quartier 33 schauen. „Außerdem freuen wir uns sehr darüber, dass ab 2017 die Kulturkirche St. Jakobi wieder komplett genutzt werden kann.“

Miriam Weber

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