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Wohnen im Speicher und parken auf der Bastion

Stralsund Wohnen im Speicher und parken auf der Bastion

In seiner Sitzung befasste sich der Gestaltungsbeirat mit zwei Projekten – einem Neubau am Katharinenberg und der Umgestaltung der Schützenbastion

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So könnte die Schützenbastion nach ihrer Umgestaltung aussehen. Visualisierung: A&S GmbH Neubrandenburg

Stralsund. Über drei spannende Projekte diskutierte gestern der Gestaltungsbeirat in seiner Sitzung. Dem Gremium wurden die Planungen für den Katharinenberg 2, die Schützenbastion und das Quartier 65 vorgestellt. Bei Letzteren handelt es sich um das Areal auf der Hafeninsel, auf dem die Speicher stehen, für die Studenten der Technischen Universität Dresden ihre Ideen vorstellten.

OZ-Bild

In seiner Sitzung befasste sich der Gestaltungsbeirat mit zwei Projekten – einem Neubau am Katharinenberg und der Umgestaltung der Schützenbastion

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Irgendeine Kröte muss geschluckt werden.“Ulrike Wendlandt vom Gestaltungsbeirat zur Situation der Stellflächen auf dem Neuen Markt

Christoph Otto und Ludwig Ruland hatten sich Gedanken zu einem Hotel- und Kongresszentrum an dieser Stelle gemacht. „Die Lücke zwischen dem Koggenspeicher und dem Silo, in dem sich ein Restaurant befindet, würden wir mit einem Bau schließen, um das Ensemble zu komplettieren“, erklärte Christoph Otto das Modell. im Speicher würden sich die Konferenzsäle befinden, im Silo die Hotelzimmer. Eine andere Idee war, den Koggenspeicher für eine Jugendherberge umzubauen.

Beim Katharinenberg 2 ging es zwar um sehr frühe, aber dennoch konkrete Planungen, die Bauingenieurin Dorina Rentel dem beratenden Gremium vorstellte. Die Besonderheit bei dem Grundstück ist, dass es sich bis zur Tribseer Straße 26 durchzieht. „Außerdem gibt es am Katharinenberg das Problem der Höhenabstufungen“, erklärte Ekkehard Wohlgemuth, Leiter der Abteilung Planung und Denkmalpflege.

„Zur Altstadt hin gibt es vor allem viergeschossige Häuser, zur Stadtmauer hin sind die Gebäude zweigeschossig.“ Ingenieurin Dorina Rentel suchte bei der Planung den Mittelweg. „Unser kleinteiliges Ensemble soll zwischen sieben und 13 Metern hoch sein.“ Die Häuser sollen traufenständig sein. Und genau an diesem Punkt waren sich die Mitglieder des Beirats einig: „Geneigte Dächer gehören nun einmal zu den bestimmenden Themen in der Altstadt“, sagte Volker Zahn. Und Joachim Joedicke riet: „Seien Sie mutiger und denken Sie ruhig größer.“

„Noch in diesem Jahr werden Ausschreibungen für den Wettbewerb zur Gestaltung der Schützenbastion rausgehen.“ Das erklärte Beate Löffler, als sie den derzeitigen Stand zur Umgestaltung der Bastion erläuterte. „Es geht darum, eine attraktive Freianlage zu gestalten und gleichzeitig ein Parkdeck unterzubringen.“ Mindestens 200 Stellflächen müssen geschaffen werden, denn auf die Schützenbastion soll der ruhende Verkehr vom Neuen Markt ausgelagert werden.

„Irgendeine Kröte muss geschluckt werden“, sagte Beiratsmitglied Ulrike Wendlandt im Hinblick auf die Parkflächen. „Aber irgendwo müssen die Autos hin.“ Mit der Variante eines Parkdecks auf der Schützenbastion könne sie gut leben.

Miriam Weber

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