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Wissenschaftler laden zu Bürgerkonferenz in Stralsund ein

Stralsund Wissenschaftler laden zu Bürgerkonferenz in Stralsund ein

Smartphones, soziale Netzwerke und mit dem Internet verbundene Alltagsgegenstände – immer mehr Quellen produzieren stetig wachsende Datenmengen.

Stralsund. Smartphones, soziale Netzwerke und mit dem Internet verbundene Alltagsgegenstände – immer mehr Quellen produzieren stetig wachsende Datenmengen. Wie können Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Akteure Big Data – sprich große, verknüpfte Datenmengen – positiv einsetzen? Und wie lässt sich die Technik mit dem Schutz von Persönlichkeitsrechten in Einklang bringen? Diese Fragen untersuchen Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Projekt Abida – Begleitforschung Big Data (Assessing Big Data).

Im Mittelpunkt von Abida stehen drei Bürgerkonferenzen. Ein Ort ist Stralsund. Am 18. Juni von 9.30 Uhr bis 17 Uhr findet die Konferenz im Wyndham Hotel im Hanse-Dom statt. Zusammen mit einer repräsentativen Bürgerumfrage sollen die Konferenzen Aufschluss darüber geben, welche Erwartungen und Ängste die Bürger mit der neuen Technologie verbinden.

Fitnessarmbänder zum Beispiel geben dem Träger Auskunft über Vitalfunktionen und dokumentieren seinen gesundheitlichen Zustand. Richtig miteinander verknüpft könnten solche Daten als Grundlage für neuartige medizinische Studien und damit neue Therapien dienen. Demgegenüber steht die Gefahr, dass sich Dritte die Daten zur Überwachung oder für kommerzielle Zwecke aneignen. „Das Beispiel zeigt, dass die technischen Möglichkeiten, Daten aufzuzeichnen, sie miteinander zu verknüpfen und für unterschiedliche Zweck auszuwerten, rasant zunehmen, aber auch die Unsicherheit, was mit den Daten geschieht“, sagt Armin Grunwald, Sprecher des Projektes. Gleichzeitig stehe die Diskussion, wie diese Technik verantwortlich genutzt und mit Datenschutz und Privatheit in Einklang gebracht werden kann, noch am Anfang. „Mit Abida wollen wir die Grundlagen für eine gesellschaftliche Debatte liefern und Handlungsoptionen aufzeigen“, sagt Grunwald. Das Bundesforschungsministerium fördert die Arbeit mit sechs Millionen Euro.

OZ

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