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Wissensquelle für Forscher aus aller Welt

Stralsund Wissensquelle für Forscher aus aller Welt

In diesen Tagen veranstaltet die Fachhochschule Stralsund die 24. Internationale Spring School / Studenten und Dozenten aus sieben Ländern sind zu Gast am Sund / Im Mittelpunkt steht die Nutzung regenerativer Energien

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Spring-School-Zeit an der Fachhochschule Stralsund: Professor Dainius Udris von der Vilnius Gediminas Technical University erklärt einem internationalen Team von Studenten aus Litauen, Brasilien und den Niederlanden im Rahmen ein Modell zur Erzeugung von Wasserstoff mit Hilfe von Solarmodulen sowie zur Stromgewinnung mittels einer Brennstoffzelle.

Quelle: Fotos: Jörg Mattern

Stralsund. Noch bis zum 29. April ist Spring-School-Zeit an der Fachhochschule Stralsund. 39 Studenten und zehn Dozenten von acht Partnerhochschulen aus sieben Ländern sind zu diesem internationalen Studienseminar gekommen. Gemeinsam befassen sie sich im Fachbereich Elektrotechnik/Informatik mit aktuellen Themen zu regenerativen Energien.

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In diesen Tagen veranstaltet die Fachhochschule Stralsund die 24. Internationale Spring School / Studenten und Dozenten aus sieben Ländern sind zu Gast am Sund / Im Mittelpunkt steht die Nutzung regenerativer Energien

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Spring, das steht im Englischen für den Frühling, aber auch für die Quelle. Insofern beschreibt der Titel des Seminars nicht nur die Jahreszeit, zu der die „Frühling-Schule“ stattfindet, sondern auch den Anspruch — Quelle für Wissen zu sein. „In diesem Jahr haben wir bereits die 24. Spring School an unserer Fachschule“, verweist Professor Thomas Luschtinetz auf eine erfolgreiche Tradition.

Erstmals sind Gäste von der Uni Plac aus Lages, dem brasilianischen Bundsstaat Santa Catarina an den Sund gereist. Wie Thomas Luschtinetz berichtet, war der Dozent des fünfköpfigen Teams einst selbst als Student zur Spring-School an der Fachhochschule. „Er war davon so begeistert, dass er jetzt seine Studenten überzeugte, nach Stralsund zu kommen“, so der Professor.

Bereits zum 9. Mal ist Professor Merja Mäkelä von der Kymenlaakso University im finnischen Kotka zum Frühjahrsseminar gekommen und mit ihr zwei Studenten. Die finnische Professorin hat dafür gute Gründe. „Unsere Studenten bekommen so Auslandserfahrung, da hier Kommilitonen aus vielen Ländern miteinander in Kontakt kommen“, sagt Merja Mäkelä. Dazu kommt ein Vorteil für die Forscher: „Die Fachhochschulen können nicht alle nötigen Labore selbst vorhalten. Wir können so gegenseitig Technik der Kollegen nutzen.“ Für die Finnin ist es wichtig, dass es über diese Zusammenarbeit auch zu gemeinsamen Forschungsprojekten kommt.

Die Spring School ist keine Einbahnstraße. Darauf weist auch Professor Luschtinetz hin: „Wir besuchen bei solchen Gelegenheiten auch unsere Partner-Hochschulen, zuletzt etwa in Finnland, Thailand oder Litauen.“

Aus Litauen ist Professor Dainius Udris von der Vilnius Gediminas Technical University mit dem Auto über 1200 Kilometer nach Stralsund gekommen. „Ich bin zum ersten Mal hier, möchte sehen, wie man hier studiert und dabei auch andere Sicht- und Herangehensweisen zum Thema regenerative Energien kennenlernen“, so der Hochschullehrer. Von Stralsund hat er noch nicht viel gesehen, aber am Wochenende Rügen kennengelernt und: „Ich bin total begeistert von dieser Landschaft.“

Für die zwei Seminarwochen hat die Fachhochschule Stralsund ein umfangreiches Programm vorbereitet. So gibt es nicht nur spannende Fachvorträge und Workshops mit den Referenten der Partnerhochschulen, sondern auch attraktive Exkursionen. Und da ist sich Professor Luschtinetz sicher: „In dieser Woche steht der Tagesausflug nach Hannover zur weltgrößten Industriemesse im Mittelpunkt des Interesses.“

Gäste aus Europa, Asien und Südamerika

39 Studenten und zehn Dozenten von Partnerhochschulen sind zur 24. Internationalen Spring School an die Fachhochschule Stralsund gekommen.

7 Heimatländer stehen auf der Teilnehmerliste: Brasilien, Finnland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Polen, Thailand.

Brasilien (Sao Paulo und Lages) sowie Litauen (Vilnius und Kaunas) sind mit Studenten und Dozenten von jeweils zwei Hochschulen vertreten.

Thailand ist mit drei Vertretern aus Phitsanulok angereist. Darunter ist auch eine Studentin aus Indien.

Zwei syrische Flüchtling e, die jetzt in Stralsund leben, nehmen ebenfalls an dem Frühjahrsseminar teil.

Themenschwerpunkte der Spring School sind die Wasserstofftechnik sowie die Nutzung regenerativer Energiequellen. Die Teilnehmer befassen sich damit, wie sich Strom und Wärme nicht nur gewinnen, sondern auch transportieren und speichern lassen.

Von Jörg Mattern

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