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Wohin mit all den Schülern? Vier Varianten stehen zur Wahl

Stralsund Wohin mit all den Schülern? Vier Varianten stehen zur Wahl

Stadtverwaltung und CDU-Fraktion befürworten Erneuerung der früheren Allende-Schule/ Mit dem Finanzausschuss positioniert sich heute erstmals ein Gremium zu dem Thema

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Der Neubau eines weiteren Gebäudes am Schulzentrum am Sund wäre sehr teuer und würde zu einer Riesenschule führen.

Stralsund. Heute stimmt erstmals ein städtischer Ausschuss darüber ab, wie das Problem fehlender Unterrichtsräume in Stralsund gelöst werden soll. Der Finanzausschuss muss sich entscheiden, welche der vier von der Stadtverwaltung ausgearbeiteten Varianten er befürwortet. Hintergrund ist, dass es schon jetzt mehr Schüler in der Hansestadt gibt, als in früheren Planungen vorausgesehen wurde (siehe Kasten).

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Stadtverwaltung und CDU-Fraktion befürworten Erneuerung der früheren Allende-Schule/ Mit dem Finanzausschuss positioniert sich heute erstmals ein Gremium zu dem Thema

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Im Vorfeld deutet alles auf Vorschlag Nummer 4 hin – Sanierung oder Neubau der ehemaligen Salvador-Allende-Schule in der Tribseer Vorstadt. Das Projekt, das rund drei Millionen Euro kosten würde, ist sowohl der Favorit der Verwaltung als auch der CDU-Fraktion in der Stralsunder Bürgerschaft. „Das ist die optimale Lösung für alle. Sie ist am besten umsetzbar“, sagt Ann-Christin von Allwörden, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion. Die Politikerin war es auch, die im vergangenen Jahr mit einem Antrag in der Bürgerschaft die Suche nach neuen Kapazitäten angestoßen hatte. Mit der Erneuerung der früheren Allende-Schule, die direkt neben der Hermann-Burmeister-Schule steht, sollen Engpässe in der Tribseer Vorstadt und in Andershof behoben werden. Grundschüler aus der Hermann-Burmeister-Schule könnten dann auf das neue Nachbargebäude ausweichen und so mehr Platz für die fünften bis zehnten Klassen schaffen. Auch die Andershofer sollen dann dort statt im Schulzentrum am Sund unterrichtet werden. Die Länge des Schulwegs bliebe für sie mit 4,1 statt 4,2 Kilometern etwa gleich.

Eine andere der vier Varianten (Nummer 3 in der Beschlussvorlage) der Stadtverwaltung sieht vor, ein neues Gebäude am Schulzentrum am Sund zu bauen. Das wäre aber laut Stadtverwaltung nicht nur teuer, das Ergebnis wäre zudem eine kaum noch überschaubare Riesenschule. CDU-Politikerin Ann-Christin von Allwörden hatte sich zwar ursprünglich für eine Erweiterung des Schulzentrums ausgesprochen, hält es nun aber ebenfalls für nicht umsetzbar. „Der Schulhof ist zu klein für die Massen an Schülern“, sagt sie.

Dann gibt es noch das Szenario Nummer 1: Die Verlagerung der Grundschule „Gerhart Hauptmann“ in die Grundschule Andershof. Das würde im Gebäude am Frankenwall Platz für Klassen des Schulzentrums schaffen. Die Nachteile wären laut Stadtverwaltung allerdings gravierend. So entstünden lange Fahrzeiten für die Schüler, die zum Beispiel aus der Altstadt nach Andershof müssten. Außerdem müsste der Hort in Andershof aus Platzgründen woanders untergebracht werden.

Zuletzt Variante Nummer 2: Die Beschulung der Orientierungsstufe, also der Klassen fünf und sechs, an der Grundschule Andershof. Nach Angaben der Stadtverwaltung wäre das jedoch nicht nur teuer, weil eigens neue Fachräume für nur wenige Klassen geschaffen werden müssten. Zudem würde das Problem nur verlagert werden. Denn ab Klasse sieben reicht die Kapazität im Schulzentrum am Sund nicht aus, um alle Schüler aus Andershof aufzunehmen.

Nach dem Finanzausschuss muss sich noch der Bildungsausschuss für eine der Varianten aussprechen. Voraussichtlich am 7. Juli steht das Thema dann auf der Tagesordnung der Bürgerschaft, die eine endgültige Entscheidung fällen muss.

Zahl der Schüler steigt

5232 Schüler besuchen im Schuljahr 2015/16 eine staatliche Schule in Stralsund. Im Jahr 2010/11 waren es noch 4340 gewesen. Der Höchststand wird 2017/18 mit etwa 5500 Schülern erwartet . Für 2018 rechnet die Stadtverwaltung aus Platzmangel damit, dass in einigen Vierteln nicht mehr alle Schüler in ihrer direkten Umgebung zur Schule gehen können.

Alexander Müller

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