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Stralsund Wohnungs-Service Miltzow: Leerstand sank auf ein Viertel
Vorpommern Stralsund Wohnungs-Service Miltzow: Leerstand sank auf ein Viertel
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00:01 15.11.2016

„Vor zwei Jahren, als wir die Wohnungsverwaltung Miltzow von der Gemeinde Sundhagen übernommen hatten, standen hier 136 Wohnungen leer, jetzt sind es noch 32“, sagt Herbert Hillebrand, der Eigentümer des Unternehmens. Er will damit deutlich machen, was seitdem passiert ist.

5,4 Millionen Euro investiert der einst als „Burgenkönig“ bekannt gewordene Immobilienunternehmer in die Wohnhäuser rund um Miltzow. „Ich denke, dass es sich inzwischen herumgesprochen hat, dass wir gut sanierte Wohnungen mit reichlich Nebengelass in ländlich ruhiger Gegend anbieten“, erklärt der 76-Jährige sein Erfolgsrezept. Seine neuen Mieter kommen von überall her, fügt er hinzu. Oft seien es Leute, die einmal hier gewohnt haben, wegen der Arbeit einst weggezogen sind und nun zur Rente wiederkehren, erklärt er. Aber es es würden auch junge Familien nachfragen. Zu den am meisten nachgefragten Orten in Sundhagen gehört neben Abtshagen, wo der Ebereschenweg nicht nur komplett saniert sondern auch bezogen ist, Brandshagen und Reinkenhagen.Hier wurde jetzt die Hauptstraße 44 bis 46 fertig. Allein für Pflasterarbeiten im Außenbereich habe man 50 000 Euro ausgegeben, erklärt Hillebrand. Neben attraktivem Nebengelass werde die im Ort vorhandene Infrastruktur, immer wichtiger erklärt er. Der Netto-Markt, der heute eröffnet wird, mache Brandshagen nahe Stralsunds noch attraktiver. Der Miltzower Service besitzt hier 56 Wohnungen. Davon seien 52 belegt, nur noch vier stünden leer, erklärt Hillebrand und ergänzt, dass er in Brandshagen vor zwei Jahren noch den größten Leer stand hatte. 2017 wird hier alles tipptopp saniert sein, einschließlich auch der neu erworbenen Immobilien, verspricht Hillebrand, und nennt unter anderem zwei Blöcke gegenüber des neuen Supermarktes.

Ausdrücklich lobt er die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Mit ihr gelang es in der Vergangenheit, kleinere Grundstücke zu tauschen, die zum Beispiel für Zufahrten zu den Hillebrand-Immobilien nützlich waren. In Reinkenhhagen habe man in der Nähe des Sportplatzes ein Stück Land abgegeben und dafür anderswo eines dazu bekommen, nennt er ein Beispiel.

Wenn in Brandshagen 2017 alles fertig ist - Hillebrand spricht von Ortserledigung - folgt Reinkenhagen. Hier sei zwar schon viel angepackt worden, aber eben noch nicht alles. Reinkenhagen werde durch den Schulneubau enorm gewinnen, ist Hillebrand überzeugt. Umso wichtiger sei es, dass der Ort schnellstmöglich auch wieder einen Supermarkt bekommt. Der alte Konsum hatte bekanntlich zum 1. September geschlossen. „Wir sind mit der Gemeinde in Gesprächen“, erklärt Hillebrand. Am liebsten, wäre es ihm, wenn ein neuer Supermarkt dort gebaut werden könnte, wo der alte jetzt noch steht. Aber das sei Privatland. Gelingt es nicht, es zu erwerben, würde Hillebrand eine Fläche anbieten, die weiter westlich in der Kurve liegt. Dort befindet sich noch eine alte Lagerbaracke, die ohnehin abgerissen werden soll.. Eigentlich sei die Fläche für Eigenheime vorgesehen. Aber der Platz würde auch für einen großen Supermarkt reichen. Hillebrand sagt, das es hier eine ähnliche Lösung geben muss, wie in Brandshagen. Auch in Grimmen ist das Unternehmen aktiv: in der Tribseeser Straße gehören ihm zwei Blocks, in der Bortschewstraße einer. In der Stralsunder Straße sollen demnächst Häuser umgestaltet werden sollen.

Reinhard Amler

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