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Stralsund Zeitreise in die abenteurliche Welt der Tiere
Vorpommern Stralsund Zeitreise in die abenteurliche Welt der Tiere
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00:00 12.03.2016

Giraffen, Löwen, Waschbären und Krokodile, Insekten und Reptilien. Tierliebhaber kommen voll auf ihre Kosten beim 7. Sandfiguren-Festival, das heute um 10 Uhr in Binz eröffnet wird. Das Thema der diesjährigen Schau lautet „Faszination Natur“, wobei vor allem die Tierwelt im Vordergrund steht. Ein Team von 50 Leuten hat in den vergangenen vier Wochen 16000 Tonnen Sand modelliert — entstanden ist ein Zoo mit über 100 Skulpturen.

„Wir wollten mal etwas anderes machen. Da Rügen berühmt ist für seine schöne Natur, passt das Thema sehr gut. Und Kinder finden besonders Tiere spannend“, erklärt Pressesprecherin Bianca Lohr.

Gleich am Eingang begrüßen die Göttinnen Flora und Fauna die Gäste. Besondere Hingucker ist eine Eiszeit-Szene mit einem Mammut und einem Säbelzahntiger sowie einem Löwenrudel, dessen Anführer hoch auf einem Felsen thront und verschiedene Dinosaurier. Der „König der Löwen“ ist mit seinen knapp sieben Metern Höhe die größte Skulptur. Aber es gibt auch Tiere, die man erst beim genauen Hinschauen erkennt. So eine etwa zehn Zentimeter kleine Bergziege und ein Wolf, die an einer Wand hinter den Waschbären zu entdecken sind. „Die Künstler haben gerade in die Gestaltung kleinerer Tiere viel Liebe gesteckt“, weiß Bianca Lohr.

Da die Skulpturen sich in Zelten befinden, haben sie eine fast unbegrenzte Lebensdauer. Verwendet wird kein Ostseesand, sondern ein gut formbarer scharfkantiger, junger Sand, der vor sieben Jahren eigens aus Holland eingeschifft wurde. Um die Sandskulpturen zu erschaffen, werden im ersten Schritt Sandblöcke in Verschalungen gepresst und als Quader aufeinandergestapelt. Aus diesen modellieren die Carver, so werden die Sandkünstler genannt, dann mit Hilfe von Sägen, Schaufeln, Skalpellen und Pinseln Tiere, Menschen, Gebäude und Landschaften. Ist das Thema, also auch die Figur vom künstlerischen Leiter der Schau vorgegeben, so können die „Macher“ bei der Umsetzung ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Die meisten Künstler waren schon in den Vorjahren dabei. Sie kommen aus Ungarn, Russland, Belgien, Polen, Lettland, Holland und der Schweiz. Besucher können ihnen übrigens heute bei der Arbeit über die Schulter schauen, wenn die letzten Skulpturen fertiggestellt werden.

Das Sandskulpturen-Festival in Binz ist mit seiner Fläche von 5600 Quadratmetern die größte überdachte Skulpturenschau weltweit und ein Event für die ganze Familie. Es werden wieder rund 200000 Besucher wie in den Vorjahren erwartet. In denen konnten die Gäste Skulpturen zu den Themen Störtebeker, die Wunder der Erde und die Welt des Films bestaunen. Veranstalter ist das holländische Unternehmen „Sculpture Events“, das seit vielen Jahren spektakuläre Sand- und Eisskulpturenschauen ausrichtet. Die Schau auf Rügen kostet rund 1,1 Millionen Euro. Eine Besonderheit ist das Spielzelt für Kinder und der Outdoor-Sandkasten. „Im Spielzelt können die Kleinen mit dem gleichen Spezialsand wie die Carver Skulpturen bauen“, meint Geschäftsführer Thomas van den Dungen.

Von Gerit Herold

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