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Zur Freude vieler Senioren: Knieperhaus wird ausgebaut

Stralsund Zur Freude vieler Senioren: Knieperhaus wird ausgebaut

Die Wohnungsgenossenschaft Aufbau investiert in diesem Jahr drei Millionen Euro in Sanierung und Instandhaltung. Balkons werden erneuert und Aufzüge nachgerüstet.

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Die Wohnungsgenossenschaft Aufbau saniert in diesem Jahr weitere 20 Wohnungen für das Knieperhaus.

Quelle: Marlies Walther

Stralsund. Die Warteliste der Bewerber für ein Wohnung im Knieperhaus im Heinrich-Heine-Ring ist lang. Bestes Zeichen dafür, dass die Wohnungsgenossenschaft Aufbau mit ihrem im Jahr 2008 begonnenen Programm „Wohnen im Alter“ genau den Nerv vieler ihrer Mitglieder trifft.

Gemeinsam mit der Uhlenhaus-Gruppe setzt das Unternehmen hier in Knieper West ein Konzept um, das vor allem älteren Mietern das Wohnen leichter macht und ihnen zugleich im Haus vielfältige Betreuungsmöglichkeiten, teilweise rund um die Uhr, anbietet. Dazu gehören eine Rufanlage ebenso wie Gemeinschaftseinrichtungen, Ergo- und Physiotherapie oder eine Tagespflege.

„Wir wollen unseren Mietern die Möglichkeit geben, auch im hohen Alter, bis ans Ende ihrer Tage, in ihren Wohnungen zu bleiben“, sagt Steffen Silbermann, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Aufbau.

Jetzt wird das Angebot der bislang bereits bestehenden 100 Wohnungen im Knieperhaus I und II erweitert. Bis zum Frühjahr soll die Sanierung von zusätzlich 20 Wohnungen in den benachbarten Aufgängen Heinrich-Heine-Ring 126 a und b abgeschlossen sein.

Nachgerüstet werden in diesem Gebäudeteil auch zwei Aufzüge. Einen weiteren Fahrstuhl will die Genossenschaft dieses Jahr in der Vogelsangstraße einbauen. „Bereits jetzt sind zehn Prozent unserer Wohnungen mit einem Aufzug zu erreichen“, sagt Vorstand Jan-Volker Strelow. Und das wüssten die Mieter sehr zu schätzen.

Aber auch in die Verschönerung von Treppenhäusern und Fassaden sowie die Sanierung von verschlissenen Balkons steckt die Genossenschaft in diesem Jahr eine Menge Geld. So fließen allein in drei neue Balkonanlagen im Heinrich-Heine-Ring 136-138, im Leo-Tolstoi-Weg 12 und 14 sowie in der Lion-Feuchtwanger-Straße 49 bis 51 rund 300 000 Euro. Insgesamt will die WGA für die Instandhaltung und Modernisierung drei Millionen Euro ausgeben — alles Eigenmittel. Das ist im Vergleich zum Vorjahr noch mal eine Million mehr.

Nicht unerhebliche Summen werden auch regelmäßig dafür ausgegeben, um jährlich rund 170 Wohnungen für die Neuvermietung wieder herzurichten.

Zu den Mietern gehören übrigens auch zahlreiche Studenten. 130 Zimmer in 60 Wohnungen stehen für die Kommilitonen zur Verfügung. Die Zimmerpreise liegen zwischen 200 und 250 Euro — warm, inclusive Betriebskosten und Internetanschluss. Die Studenten müssen allerdings Genossenschaftsmitglieder werden und zwei Anteile — 300 Euro — einzahlen. Dafür entfällt jedoch eine Kaution. Und beim Austritt aus der Genossenschaft gibt‘s das Geld zurück.

Fliesenleger und Monteure im eigenen Technik-Team

2750 Wohnungen hat die WGA Stralsund im Bestand. Das ist eine Wohnfläche von insgesamt 160000 Quadratmetern.
Gern genutzt werden auch die insgesamt fünf Gästewohnungen.
2800 Mitglieder zählt die Genossenschaft. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen leichten Anstieg.
42 Mitarbeiter sind in dem Wohnungsunternehmen beschäftigt. Mehr als die Hälfte von ihnen ist im Technikbereich tätig. „Wir verwalten nicht nur, sondern haben eigene Heizungs- und Sanitärinstallateure, Elektriker, Maler und Fliesenleger“, sagt Vorstand Steffen Silbermann. Den Hut für dieses Team hat Bauleiter Karl Zühr (62) auf, der fast 15 Jahre zum Betrieb gehört.

• www.wga-stralsund.de

 



Marlies Walther

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Die WG Aufbau erweitert das Knieperhaus.

Die Genossenschaft Aufbau will dieses Jahr in Stralsund drei Millionen Euro für

die Erhaltung von Wohnraum ausgeben.

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