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Zweijähriger Rüde brutal misshandelt

Stralsund Zweijähriger Rüde brutal misshandelt

Heftige Bisswunden am ganzen Körper, gebrochener Kiefer, zertrümmertes Jochbein, ein zugeschwollenes Auge, Blut im Urin... Anzo heißt der schwerverletzte American Staffordshire Terrier, der am späten Abend des 1. März am Stralsunder Hexenplatz gefunden wurde — allein gelassen, angebunden an einem Laternenmast.

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Bisswunden am ganzen Körper: Nach einer Operation geht es dem Hund den Umständen entsprechend gut.

Quelle: Tiernotstation

Stralsund. Kathrin Scheurich, Leiterin der Stralsunder Tiernotaufnahme in Andershof Ausbau: „Ich habe viele Jahre in einer Tierarztpraxis gearbeitet. Aber so etwas habe ich noch nicht gesehen. Das ist einfach nur furchtbar.“

Was sich an jenem Freitagabend tatsächlich abgespielt hat, kann man nur erahnen. Ganz offensichtlich stammen die Bissverletzungen des knapp zweieinhalb Jahre alten Rüden von einem Hundekampf. Die Knochenbrüche und inneren Verletzungen allerdings deuten auf eine Misshandlung durch einen Menschen hin. Noch am Sonnabend wurde der Hund operiert. „Inzwischen geht es ihm den Umständen entsprechend gut“, sagt Kathrin Scheurich.

Mit Hilfe des sozialen Netzwerks Facebook gelang es inzwischen auch, den mutmaßlichen Halter zu ermitteln. „Es ist einfach toll, wie viel Unterstützung wir bei der Suche erhalten haben“, betont die Tierschützerin. Immerhin wurde die Bilderserie unter dem Namen „Anzos Schicksal“ — veröffentlicht von Tierschutzverein Stralsund — seit letzten Samstag fast 11 000-mal geteilt (weiter geleitet) und über 1600-mal kommentiert. „Wir haben den Mann natürlich sofort angezeigt. Er besitzt auch noch einen Rottweiler.“

Auch das Veterinäramt sei eingeschaltet worden, heißt es weiter. Dort prüfe man jetzt, ob dem Stralsunder ein Hundehalteverbot auferlegt werde. Und weil in dem Haushalt des Mannes ein kleines Kind lebe, gab es auch eine Information an das Jugendamt.

jpw

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