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Zweites Haus an der IGS Grünthal eröffnet

Mehr Platz für Schüler: IGS weiht neues Gebäude ein / Schulzentrum am Sund träumt noch davon Zweites Haus an der IGS Grünthal eröffnet

Insgesamt kostet der Neubau 4,5 Millionen Euro / Bis zu 350 Schüler finden Platz

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Die Gerhart-Hauptmann-Schule könnte künftig nur noch vom Schulzentrum oder wieder als reine Grundschule genutzt werden.

Quelle: OZ

Stralsund. Nach zweijähriger Bauzeit ist gestern das neue Schulgebäude an der Integrierten Gesamtschule Grünthal offiziell eröffnet worden. Insgesamt 4,5 Millionen

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Insgesamt kostet der Neubau 4,5 Millionen Euro / Bis zu 350 Schüler finden Platz

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Euro sind in den Bau und die Gestaltung der Außenanlagen geflossen. Künftig werden die Mädchen und Jungen der 9. bis 12. Klassen in diesem Haus unterrichtet. Je nach Belegung finden dann 250 bis 350 Schüler darin Platz.

Passend zum Tag sang der Schulchor das Lied „Du schreibst Geschichte“ der Band Madsen, denn: „Bereits vor 25 Jahren hat die damalige Schulleiterin Christine Kieschnick mit dem Kampf für ein neues Haus begonnen“, sagte Schulleiter Ralph Renneberg zur Eröffnung. „Heute nun ist es endlich so weit und das ist ein besonderer Moment.“ Entstanden ist ein dreigeschossiger Neubau mit einer Länge von 56 Metern und einer Nutzfläche von etwa 2000 Quadratmetern. Farblich orientiert sich die sonnengelbe Fassade an dem bereits bestehenden Schulhaus. Auffällig sind zudem die Fensterfronten, die viel Licht in die Räume lassen. Außerdem sei die Schule zeitgemäß mit vielen neuen Technologien ausgerüstet, wie Ronny Planke, Geschäftsführerin der Stadterneuerungsgesellschaft (SES), erklärte. „Die Schule ist barrierefrei und hat einen Fahrstuhl.“ Die Beheizung der Schule übernimmt eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Das heißt, Fischluft, die angesaugt wird, wird durch die Abwärme der verbrauchten Luft erwärmt. Nicht nur die Schüler heizen damit sozusagen das Haus selbst auf, sondern auch technische Geräte und Sonnenstrahlen tun ein Übriges.

Doch noch gibt es einige Kinderkrankheiten. So mussten die Schüler in den ersten Schulwochen mächtig in den neuen Räumen schwitzen. „Wir sind mit dem Bau noch nicht fertig“, sagt Robert Mittelbach vom gleichnamigen Planungsbüro. Die beauftragten Metall- und Fassadenbauer müssen noch die entscheidenden Verschattungselemente anbringen. „Wir hoffen, dass das bis Oktober erledigt ist.“ Und weil es in den ersten Schultagen ziemlich heiß im Haus war, gab es gestern als kleine Entschuldigung für alle ein Eis als kleine Abkühlung.

„Es ist ein großer Vorteil, dass wir nun mehr Platz haben“, sagte Thomas Schwuchow, Lehrer an der IGS. „Im ersten Haus ist es nun wesentlich ruhiger und im neuen Gebäude kommen die hellen Räume bei den Schülern gut an.“ Das kann der Zwölftklässler Mathis Pristaff nur bestätigen: „Ich fühle mich wohler als vorher, da das Lernumfeld einfach schöner und moderner geworden ist“, erklärte der 17-Jährige.

Neubau könnte Pendel-Schülern das Leben erleichtern

Hoffnung für Schüler und Lehrer im Schulzentrum am Sund: Auf Antrag der Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Stralsund (BfS) soll die Stadtverwaltung jetzt prüfen, ob es Wege gibt, die Raumsituation an der Schule deutlich zu verbessern.

Konkret geht es um den Kauf eines Nachbargrundstücks der Schule, das bislang dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) gehört. Alternativ solle die Stadtverwaltung einen Grundstückstausch prüfen. Mit dem Grundstücksgeschäft sollen die Voraussetzungen für eine Erweiterung des Schulzentrums geschaffen werden, sagte der BfS-Stadtvertreter Maik Hofmann.

Der Unterricht findet im Schulzentrum zurzeit in drei verschiedenen Gebäuden statt – dem Haupthaus, einem Container sowie in den Räumen der Gerhart-Hauptmann-Schule. Problem: Schüler und Lehrer müssen in den Pausen von einem Schulgebäude zum anderen pendeln.

Die Pausen würden den Schülern damit nicht mehr zur Erholung zur Verfügung stehen, sondern sie müssten in dieser Zeit die Wege bewältigen, heißt es in einem Brief der Schulkonferenz an alle Fraktionen der Bürgerschaft. Auch die Lehrer würden unter diesem Zustand leiden. Zudem könnten die pendelnden Kollegen keine Pausenaufsichten übernehmen, was zu organisatorischen Problemen führe.

Deshalb sollten alle Maßnahmen, neue Unterrichtsgebäude zu schaffen, „darauf ausgerichtet sein, die räumlichen Entfernungen zu verkleinern beziehungsweise nicht zu vergrößern“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Die Schulkonferenz schlägt den Stadtvertretern zwei Möglichkeiten vor, mehr Platz zu schaffen. Erstens könnte die Gerhart-Hauptmann-Schule komplett vom Schulzentrum genutzt werden. Dies würde den Neubau einer vierzügigen Grundschule bedeuten, in die die jetzigen Hauptmann-Grundschüler einziehen müssten. Möglichkeit zwei wäre der Neubau eines Regionalschulteils neben dem Schulzentrum, wofür das DRK-Grundstück vonnöten wäre. Die HauptmannSchule bliebe in diesem Fall eine reine Grundschule. bfi

Sparsamer Neubau

4,5 Millionen Euro sind in den Neubau des Schulgebäudes geflossen.

56 Meter lang ist das Gebäude und verfügt über eine Nutzfläche von 2000 Quadratmetern.

Die Schule hat keine eigene Heizung, diese Aufgabe übernimmt eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dadurch können die Heizkosten enorm gesenkt werden.

25000 Euro pro Jahr würden die Heizkosten bei einer konventionellen Lösung betragen, diese Summe lasse sich nun auf 5000 Euro reduzieren.

Miriam Weber

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