Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeschauer

Navigation:
Brötchen verdienen mit Verwöhn-Campen

Duvendiek Brötchen verdienen mit Verwöhn-Campen

Im Naturcamp Duvendiek kümmern sich Peter und Ines Leupold liebevoll um Touristen und Tagesgäste

Voriger Artikel
Jahrhundert-Reise auf über 80 Tafeln
Nächster Artikel
Rock, Pop und Shantys im Vorpommernhus

Im Naturcamp Duvendiek bringt Peter Leupold seinen Gästen Edith Quennet und Michael Janke die Brötchen ins Haus.

Quelle: Foto: Wenke Büssow–krämer

Duvendiek. Zeit für eine kurze Einweisung muss sein. Naturcamp-Chef Peter Leupold begrüßt einen 90-jährigen Wohnmobil-Urlauber aus Aachen und sagt ihm, wie er sein Gefährt aufstellen muss. „Die Stellrichtung der Wohnmobile ist aus Brandschutzgründen vorgeschrieben“, erklärt Leupold. Ordnung muss sein.

OZ-Bild

Im Naturcamp Duvendiek kümmern sich Peter und Ines Leupold liebevoll um Touristen und Tagesgäste

Zur Bildergalerie

Noch findet man in Duvendiek ein freies Plätzchen, die Hochsaison kommt erst. „Das Wetter weiß noch nicht so richtig, wohin – zu heiß, zu nass – das lässt die Leute eher zögern“, sagt Leupold und sieht ein eher schwieriges Jahr auf die Campingplätze zukommen. Doch wirklich eingefleischte Camper lassen sich von nichts abschrecken. So trifft sich jährlich ein großer Stammkundenkreis hier in Duvendiek vor den Toren Stralsunds.

„Uns fällt auf, dass es immer mehr Holländer werden, die zu uns finden. Die suchen gezielt nach kleinen Plätzen“, so Leupold. Vor allem der Blick in die Weite wird hier geschätzt. Für den Chef beginnt der Morgen dann damit, die Brötchenwünsche der Gäste zu erfüllen. „Die hängen pünktlich um 8 Uhr am Wagen“, sagt der 46-Jährige. Und werden natürlich auch für die Bewohner der Ferienhäuser und -wohnungen aufgebacken.

Dort verbringen zur Zeit Michael Janke und Edith Quennet mit ihren Söhnen Lennard und Janis eine Ferienwoche. Inzwischen ist es schon das zweite Mal, dass sie sich in Duvendiek einquartieren, wenn sie die Stralsunder Familie besuchen. „Und wir werden wiederkommen“, verspricht die Familienmutter aus Ladenburg bei Heidelberg. Acht Stunden Anfahrt hat die Familie für den jährlichen Besuch bei den Eltern hinter sich gebracht. „Für uns ist es einfach die ideale Möglichkeit, den Familienbesuch auch mit einem Urlaub zu verbinden“, meint Michael Janke.

Auch sie schätzen das weitläufige Gelände des Naturcamps. „Man ist mitten in der Natur. Tür auf, Kinder raus. Was soll hier schon passieren?“, sagt Edith Quennet. Doch Duvendiek punktet nicht nur durch die Naturnähe.

„Auch die Gastfreundschaft ist sehr ausschlaggebend“, meint der zweifache Vater. „So kommen selbst meine Eltern aus Stralsund hier her zum Grillabend. Das haben wir im letzten Jahr schon miterlebt und freuen uns wieder darauf.“ Wie jeden Mittwoch hat Peter Leupold auch gestern Abend ein großzügiges Büfett aufgetischt.

Das nutzen aber längst nicht mehr nur die Urlauber des Naturcamps. „Wir beginnen mit unserem Grillbüfett ja schon im April und selbst zu dieser Jahreszeit haben wir dann 30 bis 50 Gäste“, berichtet Leupold. Im Sommer werden es dann auch mal bis zu 100 Gäste mehr. „Dann sind auch viele Unternehmen oder Vereine bei uns. Man merkt, dass einige Betriebe statt einer großen Weihnachtsfeier lieber zum Sommerfest ihre Kollegen einladen.“

Wenn sich die Sommerurlauber im Herbst langsam zurückziehen, ist für die Leupolds das Jahr noch lange nicht zu Ende. Spätestens im Oktober ist der Platz in der Hand der Kranich-Fans. „Dabei kommen 60 Prozent der Kranichgäste längst nicht mehr nur, um Fotos zu machen. Davon haben sie genug. Vielmehr ist es inzwischen wie ein Familientreffen, das hier abgehalten wird“, freut sich Peter Leupold.

Heiraten im Naturcamp

62 Hochzeiten hat das Naturcamp Duvendiek vergangenes Jahr ausgerichtet. Das Standesamt sitzt in Niepars.

Für 2018 wurden bereits 21 Hochzeitstermine im Leupoldschen Terminkalender vermerkt.

Die Hochzeitsmesse im März ist die kleinste Messe der Region. 600 heiratswillige Besucher waren hier in diesem Jahr zu Gast in Duvendiek.

Beliebt ist die Möglichkeit, sich im Freien trauen zu lassen. Streichelzoo und Hüpfburg locken die Kinder.

Wenke Büssow-Krämer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Barth
Silke Beilfuß in ihrem Garten in der Barthestraße. Die Baumfäller kamen ohne Vorankündigung und holzten den Ahorn ab.

Silke Beilfuß trauert um „ihren“ Ahornbaum. Er stand im Garten der Familie, jedoch auf dem Land der Stadt Barth.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Zwischen Sund und Trebel
Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Verlagshaus Stralsund

Apollonienmarkt 16
18439 Stralsund

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
10.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Benjamin Fischer
Telefon: 0 38 31 / 20 67 40
E-Mail:  stralsund@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.