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Stralsund Bürgermeister schwört auf sein Trio
Vorpommern Stralsund Bürgermeister schwört auf sein Trio
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03:25 17.07.2013
Bürgermeister Mathias Blümel und seine drei Stadtarbeiter Dieter Pahnke, Uwe Ullrich und Jörg Michalowski (v. l). Quelle: Reinhard Amler
Franzburg

„Wann immer ich sie brauche, sie sind da“, sagt Franzburgs Bürgermeister Mathias Blümel (SPD) und meint damit seine drei Stadtarbeiter Jörg Michalowski (51) Dieter Pahnke (59) und Uwe Ullrich (64). Ohne sie würde vieles in der Kleinstadt nicht funktionieren, ist er voll des Lobes über das Trio. Egal, ob irgendwo eine Tür klemmt, die Farbe blättert oder das Gras zu hoch steht, die Männer sind zur Stelle.

Auch der Auf- und Abbau der Buden und Stände, ob nun beim Mühlengrundfest oder wie am Wochenende im Freibad beim alljährlichenSchwimmbadfest: Ohne sie läuft nichts.

Ihre wichtigste Aufgabe für den Ort haben sie allerdings im Winter, meint Blümel. Dann, wenn der Schnee hoch liegt. Dann sind die drei fast rund um die Uhr im Einsatz, um Straßen, Parkplätze und Gehwege freizuhalten. „Um 3 Uhr geht es in der Regel los“, sagt Michalowski. Zum Glück hätten sie jetzt neue Technik, vor allem einen großen Traktor und ein entsprechendes Schiebeschild. Dank des Bürgermeisters und der Stadtvertretung. Damit sei die Arbeit einigermaßen gut zu bewältigen. „Wenn es schneit, schreit jeder doch, dass er zuerst drankommen muss“, betont Michalowski, der seinen Job schon seit 25 Jahren macht.

Er ist zufrieden, sagt er. Schön wäre es, fügt er hinzu, wenn für Uwe Ullrich, der demnächst in Rente geht, Ersatz kommt. Drei Leute seien schon wichtig für all die Arbeit, weil viele Maschinen gleichzeitig zu bedienen sind, erklärt er die Situation. Über Mangel an Arbeit können sich die Stadtarbeiter nicht beklagen. Zu tun ist immer viel. Egal zu welcher Jahreszeit.

Deshalb will der Bürgermeister seine Männer auf jeden Fall auch behalten. Auch in dieser Anzahl. Denn nicht erst einmal bekamen er und seine Amtskollegen in den anderen Gemeinden die Aufforderung, doch einmal zu überprüfen, ob die Arbeiten nicht auch von Fremdfirmen erledigt werden können. Das ist aber nicht billiger, hat man in Franzburg festgestellt. Woanders übrigens auch. Aber nicht nur deshalb lehnt die Stadt das Ansinnen der Finanzwächter vom Kreis rigoros ab.

„Dafür gibt es einfach zu viel zu tun und braucht man Allrounder“, meint Blümel und weiß sich dabei eins mit vielen anderen Bürgermeistern. Und Alleskönner sind die drei in Franzburg auf jeden Fall.

„Denn egal, wo wir sie hinschicken, wir können uns auf sie verlassen“, sagt Blümel. „Und das bei Wind und Wetter“. Deshalb war es höchste Zeit, dass der OZ-Überraschungsbote sich jetzt auf den Weg nach Franzburg gemacht hat, um den drei Männern im Auftrag ihres Bürgermeisters mit einer Kiste Bier und einem Schluck Köm mal Danke zu sagen. Reinhard Amler

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