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Ehemalige Kita wird zum Dorfhaus

Steinhagen Ehemalige Kita wird zum Dorfhaus

Für den Umbau in Steinhagen liegt jetzt der Förderbescheid vor

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Die ehemalige Kita in Steinhagen wird zum Dorfhaus umgebaut. Die Fördermittel sind jetzt frei gegeben.

Quelle: Wenke Büssow-Krämer

Steinhagen. Der Startschuss für das Dorfgemeinschaftshaus in Steinhagen kann gegeben werden. Schon Mitte August kann nun damit begonnen werden, den ehemaligen Kindergarten und einstigen Jugendclub zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt umzubauen. Aus dem Leader-Programm erhält die Gemeinde für ihr Leitprojekt 425000 Euro.

„Zuwendungsbescheid und Baugenehmigung liegen vor und Anfang nächster Woche gehen die Ausschreibungen raus“, berichtet Bürgermeister Dietmar Eifler (CDU) über den derzeitigen Stand. Wenn bis Anfang August die Zuschläge erteilt sind, soll dann schnellstmöglich mit den Arbeiten begonnen werden. Die schlagen allerdings doch schwerer zu Buche als zunächst einkalkuliert. Mit einer Kosteneinschätzung von 563000 Euro hat man sich für dieses Projekt um Fördermittel beworben.

„Man muss aber in alten Gebäuden immer damit rechnen, dass man auf versteckte Mängel stößt“, meint Eifler. So müssen nach eingehender Prüfung nun doch Hausanschlüsse und Leitungen erneuert und somit auch die Böden aufgerissen werden. Nach erneuter Berechnung betragen die Kosten für den Umbau nun 637000 Euro. „Damit liegen wir im Zehn-Prozent-Rahmen, das ist machbar“, meint der Bürgermeister.

Auch ein Neubau wurde kurzzeitig in Betracht gezogen, wäre laut Eifler aber wesentlich teurer geworden. Er hat die Gemeindevertretung darüber informiert, dass sich nun darum bemüht wird, die Mehrkosten durch einen Nachantrag in die Förderung reinzubekommen. „Davon unabhängig wird die Zuwendung aber angenommen, und wir können loslegen“, so Eifler.

An dem Gebäude aus den 1980er-Jahren soll dann auch das Satteldach entfernt und durch ein Pultdach ersetzt werden. Eine moderne Heizungsanlage und Sanitäreinrichtungen verstehen sich von selbst. Die Gemeindemitglieder hoffen darauf, schon bald ihren Multifunktionsbau nutzen zu können. Die Senioren, die jetzt bereits ihren festen Raum in dem Gebäude haben, mussten vorübergehend ausziehen, bekommen dann aber wieder ihren Platz. Auch der Jugendclub soll einziehen, und ebenso ist eine Küche geplant.

„Kinovorführungen, Lesungen oder auch Musikveranstaltungen können dann hier stattfinden und das Gebäude zu einer wichtigen Begegnungsstätte für Jung und Alt werden lassen“, freut sich der Bürgermeister. Er hat mit dem Dorfverein bereits erste Gespräche geführt, die sich um die zukünftige Bewirtschaftung und Verwaltung drehten. „Wir hoffen nun, dass das Gebäude so schnell wie möglich seinen Zweck erfüllen kann. Der Bedarf ist jedenfalls riesig.“ Das Vorhaben sieht er beim Planungsbüro Rentel in guten Händen.

Wenke Büssow-Krämer

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