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Ein guter Anfang mit tragischem Ende

Pöglitz Ein guter Anfang mit tragischem Ende

Pöglitzer Störche wieder ohne Nachwuchs

Pöglitz. Als im März auf dem Grundstück der Familie Hill an der Neubaustraße in Pöglitz wenige Meter neben dem jahrzehntealten Baumstorchennest ein Betonmast mit einem neuen Nest errichtet wurde (die OZ berichtete), hofften die Pöglitzer, vor allem natürlich Familie Hill, dass auch dieses Jahr wieder ein Storchenpaar den Weg in ihr Dorf finden würde. Alle waren gespannt darauf, welches Nest es wählen würde. Thomas Hill (28) hatte alles genau registriert und konnte so eine zum Teil zunächst gute, dann aber leider tragisch endende Geschichte erzählen.

 

OZ-Bild

„Storchenvater“ Thomas Hill aus Pöglitz sitzt in seinem Garten und erzählt, dass die Störche das neue Nest (auf dem Betonmast im Hintergrund zu sehen), das er im Frühjahr aufgestellt hatte, nicht angenommen haben.

Quelle: Harry Lembke

Ein wenig später als sonst waren am 8. April Herr Storch und zehn Tage später seine Störchin eingetroffen. Die Frage, ob altes oder neues Nest, stand wohl gar nicht erst an, denn wie selbstverständlich wurde das alte Nest auf dem Baum wieder bewohnbar gemacht. Es folgten naturgemäß die Paarungs- und der Beginn der Brütezeit, und normalerweise hätte der Nachwuchs jetzt schon zu hören und zu sehen sein müssen.

Es sah also zunächst alles recht vielversprechend aus, bis Anfang Juni am Verhalten der beiden Altvögel auffiel, dass wohl etwas nicht stimmte. Sie hielten sich zwar noch in der näheren Umgebung auf, flogen aber das alte Nest kaum noch an und standen meist etwas rat- und tatenlos auf dem Betonmast, als wüssten sie nicht , wie es weitergehen soll.

Thomas Hill hatte eine Vermutung: „Genau denselben Ablauf haben wir schon im vorigen Jahr erlebt. Auch 2015 gab es nach vielversprechendem Anfang keinen Nachwuchs. Wir glauben, dass entweder schon die Eier oder die bereits geschlüpften Jungvögel zur Beute von Raubzeug wie Marder oder Raubvögeln wurden. Bei dem allgemein ständig abnehmenden Storchenbestand ist das natürlich sehr bedauerlich.“

So nahmen die Nachwuchsbemühungen der Pöglitzer Störche auch in diesem Jahr wieder ein tragisches Ende. Familie Hill hofft nun, dass Adebars im nächsten Jahr trotzdem wiederkommen. Vielleicht nehmen sie dann das neue Nest an , denn dort wäre der Nachwuchs nicht so den Gefahren ausgesetzt.

Harry Lembke

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