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Flüchtlinge und Trebelstädter wirbeln im Pastorengarten

Tribsees Flüchtlinge und Trebelstädter wirbeln im Pastorengarten

Tolle Initiative des Arbeitskreises Asyl in Tribsees

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Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Ghana gestalten gemeinsam einen Garten in Tribsees.

Quelle: Detlef Huckfeldt

Tribsees. Interkulturelle oder auch internationale Gärten , die gemeinsam von Flüchtlingen und Einheimischen bearbeitet, bepflanzt und gepflegt werden, gibt es bereits seit Jahren in zahlreichen Städten der Bundesrepublik. Der Arbeitskreis Asyl – Flüchtlingshilfe in Tribsees griff diese Integrationsidee auf, und die Kirchengemeinde stellte dafür den ehemaligen Pastorengarten, wie er im Volksmund genannt wird, zur Verfügung.

Es handelt sich um eine etwa 400 Quadratmeter große Gartenparzelle auf Kirchenland direkt neben dem ehemaligen Badegarten. Die Einrichtung solcher meist ökologischen Gärten haben vor allem das Ziel, den Asylanten, die ja selten einer Erwerbstätigkeit nachgehen können, unabhängig von Herkunft, Alter und Religion eine sinnvolle, naturnahe Beschäftigung anzubieten, mit der sie zum Beispiel durch den Anbau von Gemüse nicht nur einen Beitrag zur Selbstversorgung leisten, sondern auch ihre Eigeninitiative stärken können.

Es fanden sich auch in der Trebelstadt schnell interessierte Flüchtlinge aus verschiedenen Nationen, die die neue Aufgabe in Angriff nahmen. Dazu mussten zunächst Hinterlassenschaften von früheren Gartenbesitzern, wie Glas-, Asbest-, Holzreste und Wildwuchs beseitigt werden, um die etwas verwilderte Fläche wieder in nutzbares Gartenland umzuwandeln. Inzwischen gibt es nun aber schon die ersten Ergebnisse von Aussaat und Bepflanzung zu bestaunen.

Zurzeit sind es um die zehn Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und Ghana, die gemeinsam regelmäßig in dem Garten wirken. Unterstützt werden sie dabei auch von Elke Matthiesen, Helmut Röthemeier und Rudi Dähn vom Strukturförderverein aus Stremlow, die ihren Bundesfreiwilligendienst leisten.

Harry Lembke

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