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Tribsees Gute Chancen für Schule in Tribsees

Amtsausschuss Recknitz-Trebeltal: Heinrich-Bandlow-Grundschule soll zweizügig dauerhaft Bestand haben

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Kurze Beine – kurze Wege, das war das Motto der Tribseeser im Kampf um ihre Grundschule. Der Protest hat sich gelohnt: Die Einrichtung soll – auch wegen der steigenden Kinderzahl – Bestand haben.

Quelle: Ines Sommer

Tribsees. Kurze Beine – kurze Wege, das war das Motto der Tribseeser im Kampf um ihre Grundschule (die OZ berichtete mehrfach). Der Protest hat sich gelohnt: Die Einrichtung soll – auch wegen der steigenden Kinderzahl – Bestand haben. Das ist das Ergebnis der Amtsausschuss-Sitzung vom Dienstagabend. Allerdings muss der Kreis noch die Schulentwicklungsplanung dafür ändern...

Der Schulausschuss des Amtes hat den Antrag auf Bestand der Grundschule in Tribsees befürwortet.“ Doris Schmutzer, Bürgermeisterin Bad Sülze

Die Geburtenzahlen sind derart angestiegen, dass die Grundschule auf Dauer zweizügig bestehen könnte. So wird zum Beispiel für das Schuljahr 2020/21 mit 35 Abc-Schützen gerechnet, für das Jahr 2021/22 mit 28. Eine Kehrseite hat das aber: Perspektivisch reichen die Klassenräume der Heinrich-Bandlow-Grundschule nicht aus. Schon 2017/18 fehlt ein Raum, in den späteren Jahren sind es dann jeweils zwei. Als Übergangslösung für den Unterricht könnten zwar Räume in speziellen Containern genutzt werden. Eine dauerhafte Lösung sollte anders aussehen.

Eine dauerhafte Erweiterung der Raumkapazität der Grundschule funktioniert aber nicht ohne Fördermittel. Diese in Anspruch zu nehmen, setzt aber voraus, dass die Grundschule offiziell Bestandsschutz hat. Was wiederum den Kreis ins Spiel bringt. Der Landkreis Vorpommern-Rügen macht regelmäßig für den Großkreis einen Schulentwicklungsplan. Darin wird für jede Schule auch die Perspektive fortgeschrieben. Aktuell gilt die Schulentwicklungsplanung des Kreises für die Jahre bis 2019/20. Der Antrag zur Bandlow-Grundschule ist schon im Schulausschuss des Amtes diskutiert worden. Dort habe man ihn befürwortet, erläuterte Doris Schmutzer, Bürgermeisterin von Bad Sülze. Auch der Amtsausschuss sprach sich am Dienstagabend dafür aus, dass die Bandlow-Grundschule künftig zweizügig dauerhaft fortgeführt wird und die Schulentwicklungsplanung des Kreises entsprechend geändert wird. Um herauszufinden, welche baulichen Möglichkeiten es gibt, bemüht das Amt übrigens die Hochschule Wismar.

Studenten sollen ein Konzept für den gesamten „Campus“ in Tribsees entwickeln, mit Kita, den beiden Schulen und der Sporthalle.

Das Amt plant als Träger der Schulen auch deren Kosten. Im Entwurf des Amtshaushaltes für 2017 stehen für die drei Grundschulen und die Regionale Schule in Tribsees insgesamt 793 060 Euro. Das Gros entfällt dabei auf die Regionale Schule, bei der für die 245 Schüler mit Kosten von 338 280 Euro geplant wird. Für die Bandlow-Schule (108 Schüler) sind es 149 100 Euro, für die Dahlien-Grundschule in Bad Sülze (97 Schüler) sind es 172 210 Euro und für die Grammendorfer Grundschule (63 Schüler) 133 470 Euro.

Noch ein zweiter Schulstandort stand am Dienstagabend im Amtsausschuss Recknitz-Trebeltal im Mittelpunkt der Debatte – mit den Bauplänen für den Schulstandort Bad Sülze ein weiterer Dauerbrenner.

Seit längerem wird darüber diskutiert, in welcher Form die Grundschule und die Kita, beide an der Kastanienallee gelegen, baulich dauerhaft eine Perspektive haben können. Aktuell wartet man in der Amtsverwaltung auf ein Signal aus Schwerin. Ein Vertreter des Wirtschaftsministeriums hatte sich bei einem Vor-Ort-Termin die Dahlien-Grundschule angesehen. Anschließend gab’s für die Amtsverwaltung eine Referenzliste mit Ingenieurbüros, die Bauarbeiten an Schulen gleicher Bauart betreut hatten. Mit einem der Ingenieurbüros setzte sich die Verwaltung in Verbindung. Fazit des Gespräches: In Bad Sülze würde eine Rekonstruktion des Gebäudes mehr als 80 Prozent im Vergleich zu einem Neubau kosten. Was wiederum heißt: Dann kann man gleich neu bauen. Ob das aus Sicht von Schwerin der Weg sein soll, auf diese Aussage wartet man nun im Amt.

Das Amt Recknitz-Trebeltal ist sowohl Schulträger für Bad Sülze als auch für die Grundschule in Grammendorf, aber auch für die Grund- und die Regionalschule in Tribsees. Mit der Evangelischen Schule Dettmannsdorf (ESD) gibt es im Amtsbereich außerdem eine Freie Schule.

Peter Schlag

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