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Barth Jetzt kommen die Tomatenpflanzen

Sattelschlepper bringen 216 000 Pflanzen / Barther Gemüsebauer testen neue Sorten

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Ein Sattelschlepper wird im Hauptgang des Gewächshauses entladen.

Quelle: Foto: Volker Stephan

Barth. Mit dem Setzen zehntausender Tomatenpflanzen ist bei der Barther Gemüsebau Hahn GmbH der Start in die Anbausaison 2017 erfolgt. Die Hälfte der insgesamt 6,6 Hektar Anbaufläche unter Glas ist jetzt vom Grün der Pflanzen bedeckt. In den übrigen Abteilungen wird es zum Ende der kommenden Woche ebenso aussehen.

 

OZ-Bild

Patrycja Lacna (l.) und Patrycja Leisa beim Pflanzen an einem Beet.

Quelle:

„Das waren in zwei Tagen genau 106000 Pflanzen in den Abteilungen 1, 2, und 6“, sagt Produktionsleiterin Elfi Lausch, bei der alle Fäden während der Pflanzetappe zusammenlaufen. „In der nächsten Woche werden noch einmal 110000 Pflanzen für die Abteilungen 3, 4 und 5 angeliefert.“

Erstmalig konnten einige der elf Sattelschlepper mit dem Pflanzgut im Hauptgang des neueren Großgewächshauses entladen werden. Zu diesem Zweck hatte Geschäftsführer Wolfgang Hahn mit Vlies und Schotter einen Weg entlang der Hinterseite der modernen Produktionshalle herrichten lassen, über den die schweren Laster das Hintertor erreichten.

Früher habe man erst ab Mitte März gepflanzt, erklärt Wolfgang Hahn. Dank der optimalen Produktionsbedingungen in den neugebauten Hallen sei der Termin immer weiter vorgezogen worden, sodass man auch mit frostigen Tagen rechnen müsse. „Auf nichts reagieren Tomatenpflanzen empfindlicher als auf Kälte. Würden wir sie bei den gegenwärtigen Minustemperaturen von der Versandhalle durchs Freie zu ihren Abteilungen transportieren, könnten sie eingehen.“

Ein weiterer positiver Effekt: Durch das Entfallen von innerbetrieblichen Transportstrecken werden personelle Ressourcen für wichtigere Arbeiten frei.

Die klassische „Barther Tomate“, die vom Handel in großen Mengen geordert wird, ist wieder die Strauchtomatensorte „Lyterno“. Sie wird wahlweise als Rispe oder als lose Tomate zu haben sein. „Das ist die beste ‚Barther Tomate‘, die wir bisher angebaut haben“, stimmen Wolfgang Hahn und Produktionsleiterin Elfi Lausch überein. Was eine gute Tomate ist, wird nicht allein durch die Kriterien Geschmack, Qualität und Ertrag bestimmt, sondern hängt im entscheidenden Maße auch von der Kundenakzeptanz ab. „Wir hätten auch eine andere Sorte mit einem höheren Ertrag anbauen können, aber die war geschmacklich nicht so überzeugend“, stellt Wolfgang Hahn klar. „Wenn eine Tomate beim Kunden gut ankommt, nehmen wir auch den geringeren Ertrag in Kauf.“

Auch in diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen entschlossen, neue Sorten zu testen. Es sind drei große Strauchtomatensorten – ‚Forticia‘ und ‚Volicia‘, eine dritte hat noch keinen Namen. „Es wird sie – neben unseren anderen Spezialitäten – ausschließlich am eigenen Vermarktungsstand in der Versandhalle geben. Treffen sie den Kundengeschmack, bauen wir im Folgejahr mehr von ihnen an“, so Elfi Lausch.

Die ersten Erzeugnisse, die etwa Mitte März in den Verkauf gelangen sollen, werden wieder die Barther Gurken in drei Formaten sein. Die ersten Tomatenspezialitäten werden, sofern ausreichend Sonne auf die Gewächshäuser scheint, etwa zu Ostern erntereif sein. Über die Anbausaison verteilt, sollen neben den „Barther Tomaten“ acht besondere Sorten, außerdem Spitzpaprika und kleiner Blockpaprika sowie Gurken als Vitaminspender zur Verfügung stehen.

Auch die Absprachen mit den Handelsketten seien getätigt, berichtet Wolfgang Hahn. „Unsere ‚Barther Tomate‘ und die Cocktailtomate ‚Anna-Isa‘ werden in ganz Norddeutschland und in allen östlichen Bundesländern einschließlich Berlin verkauft.“ Auf die sich verändernden Kaufgewohnheiten der Kunden eingehend, will er die Flowpackanlage (Verpackungslinie für Kleinverpackungen) von 20 auf 28 Arbeitsplätze erweitern, um mehr Kleinverpackungen ausliefern zu können. Arbeiten gegenwärtig 40 deutsche und polnische Gärtner und Helfer im Betrieb, wird ihre Zahl in der Haupterntezeit auf mindestens 80 steigen.

Volker Stephan

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