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Junge Blauröcke zwischen Knotenkunde und Löschwettkampf

Prohn Junge Blauröcke zwischen Knotenkunde und Löschwettkampf

Die Freiwillige Feuerwehr Prohn hat elf junge Nachwuchsbrandschützer, die heute ihr 20-jähriges Jubiläum mit Löschvorführungen und Rahmenprogramm feiern

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Yannik Brötzmann und Dominique Gottschalk – beide 12 Jahre alt – mögen vor allem die Kameradschaft unter den jungen Feuerwehrleuten und schätzen den sportlichen Vergleich bei Wettkämpfen. Fotos (4): Wenke Büssow-Krämer

Prohn. Nachdem die Freiwillige Feuerwehr in Prohn vor zwei Jahren ihr 85-jähriges Jubiläum feiern konnte, möchte nun auch der Nachwuchs nachziehen. Seit 20 Jahren bemühen sich die Prohner darum, Kinder und Jugendliche für die ehrenamtlich Arbeit in der Feuerwehr zu begeistern.

OZ-Bild

Die Freiwillige Feuerwehr Prohn hat elf junge Nachwuchsbrandschützer, die heute ihr 20-jähriges Jubiläum mit Löschvorführungen und Rahmenprogramm feiern

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„Damals hat man mit zwei, drei Kindern begonnen – heute haben wir hier elf Jungs im Alter von neun bis 18 Jahren“, berichtet Jugendwart Matthias Bahls. „Dabei ist der Zulauf immer noch nicht so, wie wir uns das vorstellen. Interessenten sind jederzeit willkommen, wobei auch Mädchen gern gesehen sind und mal was anderes wären“, meint der 32-jährige Prohner.

Er selbst hat hier 1999 begonnen, Feuerwehrluft zu schnuppern. Sein Stellvertreter Stefan Klockow begann ein Jahr später – dafür hat dieses Hobby bei ihm jedoch erfolgreich Weichen für die Zukunft gestellt. „Inzwischen bin ich bei der Berufsfeuerwehr in Rostock gelandet“, sagt der 26-Jährige.

Diese Entwicklung wäre vielleicht auch eine Option für Tim Hübscher, der gerade eine Ausbildung zum Straßenwärter macht und demnächst von der Jugendfeuerwehr zur aktiven Feuerwehr wechselt. „Ich habe damals eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung gesucht“, erklärt der 18-Jährige. „Zwar habe ich auch Fußball gespielt, aber die Feuerwehr war immer interessant – vor allem die Technik.“

Anton Brandt, der Jüngste in der Gruppe, ist seit einem Jahr dabei und hat vor kurzem seinen ersten Wettkampf bestritten. „Das war schon aufregend“, meint der Neunjährige. Für ihn gehört die Arbeit in der Jugendfeuerwehr bereits zum Alltag. „Knoten und Löschübungen machen am meisten Spaß. Aber man lernt auch neue Freunde kennen“, so der junge Prohner.

Nach Meinung von Dominique Gottschalk könnten das auch gern noch mehr werden. „Gerade für Wettkämpfe brauchen wir Verstärkung, außerdem kann man hier am besten Kameradschaft erlernen“, sagt der 12-Jährige.

Alle zwei Wochen treffen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sonntags zum Training, vor Wettkämpfen auch mal öfter. „Dabei ist bei uns kein Mitgliedsbeitrag fällig. Auch die Ausstattung wird von uns komplett gestellt, und regelmäßige gemeinsame Ausflüge sind auch dabei“, hebt Matthias Bahls die Vorteile der Feuerwehr hervor. Auch beim gemeinsamen Amtszeltlager und Wettkämpfen sind die Nachwuchsfeuerwehrleute mit Eifer dabei. „Unsere Jugendarbeit wird allerdings von der Gemeinde auch gut unterstützt. Der Bürgermeister steht voll hinter der Freiwilligen Feuerwehr“, betont Stefan Klockow.

Gründe gibt es also genug, das 20-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr gebührend zu feiern. Dafür stehen heute ab 10 Uhr nicht nur die Kinder im Vordergrund, sondern auch die ehemaligen Jugendwarte Ulrich Schwarz und Torsten Kolberg werden an diesem besonderen Tag erwartet. Den Gästen zeigen die jungen Kameraden dann nochmals eine Übung des Kreisausscheides, demonstrieren einen Löschangriff und eine Fettbrandübung. Ab 14 Uhr tritt der Nachwuchs mit den Blauröcken der Feuerwehren Altenpleen und Mohrdorf in den Wettstreit, um den „Knotenkönig“ zu krönen.

Für die Unterhaltung sorgt dann der Kultur- und Sportverein Altenpleen samt Clown. Und da bei der Feuerwehr auch die Küche nicht kalt bleiben soll, warten Erbseneintopf und Nudeln mit Tomatensauce auf alle großen und kleinen Besucher.

Wenke Büssow-Krämer

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