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Mai-Demonstration am Velgaster Bahnhof

Mai-Demonstration am Velgaster Bahnhof

Montag um 18 Uhr startet nächste Mahnwache für den Erhalt der Bahnlinie von Stralsund nach Barth

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Montag startet die nächste Mahnwache auf dem Velgaster Bahnhof.

Quelle: Foto: Oz

Velgast/Barth. Der 1. Mai als Kampf- und Feiertag der Werktätigen ist sicher vielen noch in Erinnerung. Jetzt wollen die Velgaster diesen Tag wieder zu ihrem Tag machen und rufen wieder zur Mahnwache auf.

„Nach dem überwältigenden Zuspruch unserer Mahnwache am 24. April wollen wir uns wie verabredet am kommenden Montagabend wieder zu einer kurzen Mahnwache auf dem Bahnhof treffen“, so Bürgermeister Christian Griwahn (CDU).

Aus dem aktuellen Fahrplan geht hervor, dass bei einer möglichen Schließung der Bahnlinie Stralsund-Velgast-Barth – bedient von der Usedomer Bäderbahn, neun Züge ab Velgast wegfallen würden. In Gefahr sein könnte dann auch der IC-Halt Velgast. Der Wegfall des IC-Haltepunktes würde bedeuten, dass dann möglicherweise noch einmal sechs Züge in Richtung Hansestadt Stralsund wegfallen könnten.

„Gelinde gesagt, ist das eine Katastrophe für alle Einwohnerinnen und Einwohner unserer Kommune, wenn fast zwei Drittel aller Zugverbindungen nur in Richtung Stralsund vor dem Aus stehen. Die Gegenrichtung von Stralsund kommend ist noch gar nicht berücksichtigt. Es lohnt sich also, wieder Flagge zu zeigen. Also dann mal raus zur Velgaster Maidemo 2017. Am 1. Mai um 18 Uhr“, fordert das Velgaster Gemeindeoberhaupt auf.

In Barth wird am nächsten Montag auch wieder demonstriert. Auch die Barther wollen den 1. Mai als Kampftag wörtlich nehmen, wie Stadtvertreter Holger Friedrich (SPD) der OZ sagte.

Mit den Aktionen soll das Land Mecklenburg-Vorpommern dazu bewegt werden, die Linie wieder auszuschreiben. Die Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt der Bahnverbindung und den weiteren Ausbau der Strecke bis Prerow. Durch eine regelmäßige Mahnwache am Barther Bahnhof montags von 18.30 bis 19 Uhr soll auf die Bedeutung der Bahnlinie für die Stadt und Region hingewiesen werden – so lange, bis eine Entscheidung dazu getroffen ist. Ab sofort sind in Barth und Velgast auch Aufkleber und Protestkarten der Bürgerinitiative erhältlich. Die Protestkarten können an das Infrastrukturministerium, den Landtag und Ministerpräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns oder an das Bundeskanzleramt geschickt werden.

Ines Sommer

OZ

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