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Marine spendiert neue Teile für Seenotretter

Barhöft Marine spendiert neue Teile für Seenotretter

Spende der MTS Parow wurde für neue Aufholketten ausgegeben / Debatten um Nothafen laufen weiter

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Die Hauptbootsmänner Stefan Heuer (l.) und Thomas Wolters der 11. Inspektion der Marinetechnikschule Parow überreichen Vormann Lutz Griesberg auf dem Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eine Spende.

Quelle: Timo Richter

Barhöft. /Parow/Darßer Ort. Gute Nachrichten für die Seenotretter der Region: Von der Vereidigung neuer Rekruten in der Marinetechnikschule in Parow und einem Tag der offenen Tür in der Bildungseinrichtung am Strelasund profitieren auch die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Rund 2100 Euro überbrachten gestern die Hauptbootsmänner Thomas Wolters und Stefan Heuer der Besatzung der „Theo Fischer“ im Nothafen Darßer Ort.

Wir finden immer Platz für die ,Theo Fischer’.“Sven Marquardt (29), Hafen Barhöft

Knapp 100 Liegeplätze

37 Bootsbesitzer haben im Hafen Barhöft einen festen Liegeplatz.

Seit fünf Jahren ist Sven Marquardt verantwortlich für die Einrichtung der Gemeinde Klausdorf, die für die Betreibung des Hafen einen Eigenbetrieb gegründet hat.

60 Gastlieger können im Barhöfter Hafen festmachen.

Während eines Werftaufenthalts erhielt das Schiff neue Aufholketten für das Hochziehen des Tochterbootes „Ströper“ an Deck. Bezahlt werden diese mit Hilfe der Spende.

Damit ging wieder ein Wunsch Heuers in Erfüllung, der die Spenden für regionale Projekte eingesetzt wissen möchte. Eigens dafür hatten die Marine-Angehörigen ein Wandbrett mit zwei Kettengliedern im Gepäck, das die enge Verbindung der Marinetechnikschule und der DGzRS symbolisieren soll. Vormann Lutz Griesberg demonstrierte den Spendern den regulären Einsatz der Ketten, indem die „Ströper“ zu Wasser gelassen und dann wieder an Bord gezogen wurde.

Weniger erfreut zeigte sich Griesberg über die Planungen für den Ersatz des Nothafens Darßer Ort vor der Seebrücke in Prerow. Bei schlechtem Wetter werde die „Theo Fischer“ den Ersatzhafen nicht mit einem Havaristen im Schlepp anlaufen können. „Das Auffangen und Ablegen eines Havaristen wird in dem Hafen nicht möglich sein“, so das Urteil des Seenotretters. Je nach Windrichtung werde dann eine in Not geratene Bootsbesatzung nach Barhöft beziehungsweise Warnemünde geschleppt werden müssen...

Der Ersatzhafen vor der Seebrücke sei in Augen der Besatzung der „Theo Fischer“ für die Belange der Seenotretter eine „Minimalvariante“. Die ist aber mit der Geschäftsführung der Seenotretter abgestimmt worden. „Wir müssen das akzeptieren.“

Bis 2020 soll der Hafen eröffnet werden. In Prerow gibt es starke Vorbehalte gegen das Vorhaben der Landesregierung. So gab es bislang keine Mehrheit in der Gemeindevertretung, eigene Vorstellungen in die Planung einfließen zu lassen.

Der kleine Hafen in Barhöft ist natürlich nicht traurig, wenn die „Theo Fischer“ anlegt, erfährt er dadurch doch eine zusätzliche Aufwertung. „Wir sind ja immer die Notvariante für die ,Theo Fischer’. Denn bei starkem Wind kann man den Darßer Ort nicht anlaufen“, erklärt Hafenmeister Sven Marquardt gestern gegenüber der OZ. „Wir gehen davon aus, dass wir in solchen Notfällen auch künftig von der Besatzung einen Anruf bekommen, und dann schaffen wir Platz in unserem Hafen. Im Moment ist das noch kein Problem, denn die Saison kommt gerade in Schwung“, sagt der 29-Jährige, seit fünf Jahren in Barhöft und wahrscheinlich der jüngste Hafenmeister Deutschlands. Das jedenfalls behaupten die Dänen und Holländer, die jetzt den kleinen Hafen in Beschlag nehmen.

Timo Richter und Ines Sommer

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